Beim Waldsassener Bürgerfest:
Reichlich Unterhaltung an jeder Ecke

Anlässlich des Jubiläums "120 Jahre Stadt Waldsassen" endete das Bürgerfest mit einem besonderen Brillantfeuerwerk. (Foto: Robert Christ)
Vermischtes
Waldsassen
04.07.2016
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(Foto: Dieter Kannenberg)

"Schöi war's wieder" - so das Fazit vieler Festbesucher am späten Abend, als mit buntem Lichterglanz am Nachthimmel das Bürgerfest zu Ende ging. Es war das 36. - in ununterbrochener Reihenfolge seit 1981.

Tausende Besucher aus nah und fern zog das Fest wieder an. Diesmal stand es unter dem Zeichen des Jubiläums "120 Jahre Stadt Waldsassen". Bereits zur Eröffnung hatten sich schon viele Gäste ihren Platz zum Frühschoppen oder schon für das Mittagessen gesichert. Mit Spannung erwarteten sie den Einmarsch der drei Waldsassener Musikkapellen. Pünktlich um 11 Uhr trafen diese dann in einem Sternmarsch vor dem Podium auf dem Johannisplatz ein: Die Stiftländer Jugend- und Blaskapelle unter Stabführung von Laura Bäumler, die Münchenreuther Bauernkapelle mit Peter Fuhrmann und schließlich auch die Stadtkapelle Waldsassen unter Leitung von Franz Bartl.

Nun konnte Stadtoberhaupt Bernd Sommer das "Fest der Bürger für die Bürger" offiziell eröffnen. Unter den vielen Besuchern waren auch diesmal wieder Gäste aus Eger und Chodau sowie aus der Partnerstadt Marcoussis (wir berichteten). "Ich habe über 15 Musikgruppen gezählt, die heuer für Unterhaltung sorgen werden und das vielfältige Angebot ist wieder ein echter Anziehungspunkt", so der Bürgermeister. Das Stadtoberhaupt dankte auch allen Organisationen, Helfern und Musikern, ohne deren Mitwirken ein Bürgerfest in dieser Form nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank galt den Helferinnen die während des ganzen Tages für Sauberkeit auf den Toiletten sorgten, was allgemeinen Beifall hervorrief. Anschließend ergriff der Bürgermeister traditionsgemäß den Taktstock und dirigierte gekonnt den von den Musikkapellen gemeinsam gespielten "Laridah-Marsch".

"Fressmeile"


Auf dem Johannisplatz und in der Prinzregent-Luitpoldstraße - quasi der "Fressmeile" beim Bürgerfest - breiteten sich unterdessen schon die ersten Düfte der verschiedenen Schmankerl aus den Kesseln, den Bratpfannen und vom Grill aus. Da mussten sich die Besucher schon mal anstellen, um an die ersehnten Genüsse zu gelangen. So war das Kesselfleisch der Reservisten im Nu ausverkauft. Und auch der traditionelle Dotsch war wieder ein Renner - diesmal gekonnt zubereitet vom Jugendrotkreuz.

Doch auch der Zoigl-Spieß vom "Sprean", und das Wildgulasch der Jagdhornbläser des Hegerings Waldsassen fand regen Zuspruch. Eine Auswahl an griechischen, italienischen und türkischen Spezialitäten boten die verschiedenen Gastronomen, Pizzabäcker und die türkischen Mitbürger an. So war der Festbereich während des ganzen Tages gut besucht. Viele Attraktionen warteten noch auf die kleinen und großen Bürgerfestbesucher, zum Mitmachen und nur zum Zuschauen. Kinderolympiade, "Paddeln für Jung und Alt" auf dem Schwanenteich, Kinderkarussell, Wurfbude, Vogelspicken der Schützen und der Menschenkicker und Zauberer Franz, der sich unters Volk mischte, sorgten für genügend Abwechslung. An jeder Ecke gab es reichlich Unterhaltung. Und wer es etwas ruhiger mochte, konnte im Klosterhof und in den "Neuen Gärten" den Melodien des Männergesangsvereins lauschen.

Kunsthaus Besuchermagnet


Ein Besuchermagnet war auch das Kunsthaus; in der Gasse ging's abends bei Livemusik hoch her. Trotz der doch dann etwas kühleren Abendstunden waren die Tische gut belegt, bis vor Mitternacht das Spektakel mit dem Feuerwerk endete.
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