Besichtigung im Kunsthaus Waldsassen
Zum Bürgerfest fertig

Aus Alt mach Neu heißt es im ehemaligen "Malzer-Stadl". Ein Blick in die mächtige Dachkonstruktion unter der eine Galerie entsteht. Bild: jr
Vermischtes
Waldsassen
23.05.2016
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Das Kunsthaus Waldsassen öffnete am Tag der Städtebauförderung seine Pforten. Wolfgang Braun stellte dabei das Projekr den interessierten Bürgern ausführlich vor.

Einen Blick hinter die Kulissen erhielten am Samstag viele Waldsassener im Kunsthaus, im ehemaligen "Malzer-Stadl". Die Baustelle öffnete seine Tore im Rahmen des "Tags der Städtebauförderung".

Dabei erfuhren die Besucher, dass das Kunsthaus bis zum Waldsassener Bürgerfest am Sonntag, 3. Juli fertiggestellt sein soll. Durchaus ein ehrgeiziger Plan, es sind nur noch wenige Wochen bis dahin, aber noch eine Menge Arbeit.

Stall und Heuboden


Einst war im ehemaligen "Malzer-Stadl" ein Stall mit Heuboden untergebracht. Daran freilich erinnert heute rein gar nichts mehr. Heute prägen moderne Baustoffe den Stadl. Markus Braun, er hat die Pläne für das Kunsthaus entworfen, führte am Samstag die Besucher durch das Gebäude. Entstehen soll ein öffentliches internationales Haus für Kunstschaffende und Kunstfreunde, egal ob Profi oder Hobbykünstler.

Kleinkunstbühne


Der rund 80 Mitglieder zählende Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Kunsthaus zu beleben und es zu einem attraktiven Zentrum mitten in der Stadt zu machen. Bis es freilich so weit ist, gibt es noch viel zu tun. Aber große Fortschritte sind bereits zu sehen. So entsteht im Obergeschoss ein repräsentativer Raum mit einer Kleinkunstbühne, der einmal für Vorlesungen, Buchvorstellungen und vielem mehr verwendet werden kann. Blickfang darüber wird eine Galerie direkt unter der Dachkonstruktion, auch hier können Vorlesungen oder Ausstellungen stattfinden. Im Erdgeschoss sind die sanitären Anlagen untergebracht. Markus Braun erklärte auf NT-Nachfrage, dass die Bauarbeiten im September vergangenen Jahres begonnen haben und sich jetzt in der Endphase befinden.

Die Besucher erhielten Einblicke in die baulichen Vorgaben und wie aus einem eigentlich verfallenen Stadl doch etwas Kunstvolles entsteht. Eines ist schnell klar, für das kunstschaffende Waldsassen ergeben sich neue bisher ungeahnte Möglichkeiten Kunst in der Stadt zu präsentieren. Bis dahin heißt es anzupacken.
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