Brauhausstraße gesperrt
Das Kloster baut wieder

Läuft alles nach Plan wird im Spätsommer 2018 das neugestaltete Mühlenviertel seiner Bestimmung übergeben. Die Vorfreude ist Äbtissin Laetitia Fech und Bauamtsleiter Martin Rosner ins Gesicht geschrieben.
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Waldsassen
11.11.2016
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Der Abbruch des Mühlenkastens und eines städtischen Wohnhauses in der Mühlbachgasse freut nicht nur die Äbtissin. Das Kloster ist Nutznießer des frei werdenden Areals. Auch Bauamtsleiter Martin Rosner ist froh: "Damit verschwindet einer der letzten Schandflecke in der Stadt."

Während der Bauphase im ehemaligen Mühlenviertel des Klosters wird die Brauhausstraße von der Brücke bis hinauf zum Goetheplatz gesperrt. Ein 1,50 Meter breiter provisorischer Gehsteig ermöglicht, dass Fußgänger problemlos bis zur Treppe in den Klosterhof gelangen.

Die Straße wird ab 16. November gesperrt. Nur Baufahrzeuge und Feuerwehr können die Straße während dieser Zeit nutzen. Die Brücke über die Wondreb im Bereich Naturerlebnisgarten trägt nur 12,5 Tonnen. Aus diesem Grund ist es nicht möglich einen Einbahnverkehr einzurichten.

Seit Jahren dient das Areal vor den Gebäuden des Mühlenviertels als Parkplatz. Wo bisher Autos standen, bauen die Firmen ihre Baucontainer auf. Lehrer der Mädchenrealschule können dann ihre Autos auf der Fläche des ehemaligen Aldi, jetzt "Druckwerk mak.s", abstellen. Auf dem Mühlenviertel-Areal bleiben zwei Reihen mit je acht Parkplätzen erhalten und sind für Gäste des Gästehauses St. Joseph reserviert. "Wer widerrechtlich dort parkt wird abgeschleppt", ist die Äbtissin rigoros.

Wenn das Wetter mitspielt, ist spätestens Ende Februar 2017 Baubeginn. 2.8 Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme. Eröffnung des neuen Gebäudekomplexes soll im August/September 2018 sein.
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