Busbahnhof an der Joseph-Wiesnet-Straße in Waldsassen: Erweiterung und Modernisierung innerhalb ...
Wartebereich als zentraler Treffpunkt

Vermischtes
Waldsassen
22.11.2014
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Am neuen Busbahnhof an der Joseph-Wiesnet-Straße ist viel Farbe im Spiel. Tagsüber sorgt unter der Dachkonstruktion ein Lichtband mit traditionell gefertigtem Lamberts-Glas mit seiner einzigartigen Brillanz für besondere Aufmerksamkeit. Nachts sorgt der beleuchtete "Waldsassen"-Schriftzug - wahlweise auch verschiedenen Farbtönen - für interessante Effekte.

Innerhalb von sechs Monaten ist der bestehende Busparkplatz - errichtet 1984 - großzügig erweitert und aufgewertet worden. Die Maßnahme war längst überfällig. Denn im Laufe der Zeit hat sich die Nutzung des Busparkplatzes stark verändert: Größtenteils auf die Beförderung der Jugendlichen, die die beiden Realschulen in Waldsassen besuchen, hat sich der öffentliche Personennahverkehr verlagert.

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Gästezahlen ist der Busbahnhof außerdem mehr und mehr für den Tourismus bedeutsam.

12 Busstellplätze sind seit Mai 2014 auf der 4500 Quadratmeter großen Anlage entstanden - für den Bustourismus und für den öffentlichen Personennahverkehr. Der Wartebereich als zentraler Treffpunkt für die Fahrgäste ist nun überdacht. Die Konstruktion - etwa 85 Meter lang und 6 Meter breit - ist in Stahlbauweise mit mittigen Stützen, seitlich schräg auskragenden Dachflächen und einer Dachhaut aus Aluminium ausgeführt worden.

Im überdachten Bereich sind Sitzbänke für wartende Fahrgäste, Anzeigetafeln für die einzelnen Buslinien sowie Infotafeln für Bustouristen angeordnet. Ein besonderer Blickfang sind die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien mit Waldsassener Motiven - mit der Kamera eingefangen von Johannes Zrenner.

Das Lichtband aus Lamberts-Glas ist ein Hinweis darauf, dass Materialien mit regionalem Bezug gewählt worden sind. Auf dem Boden ist Klinkerpflaster verlegt, die Sitzbänke sind aus Granit und Holz gefertigt.

Im nördlichen Bereich der Überdachung wurde eine beheizte WC-Anlage mit Damen- und Herrentoiletten sowie einem behindertengerechten WC errichtet. Für den Planentwurf zeichnet das Bauamt im Waldsassener Rathaus verantwortlich. Zur weiteren Planung sowie für die Bauüberwachung für den Tiefbau war das Büro Seuß (Amberg) und für den Hochbau die Büros Wittmann und Fischer (Marktredwitz) eingeschaltet.

Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator war das Büro Brecht (Arzberg). Die Ausführung erledigten regionale Unternehmen - die Firmen Fröber aus Selb und Markgraf, Immenreuth.
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