Delegation in der Partnerstadt Pencoed
Weiß-blau in Wales

Die Delegation aus Waldsassen mit Mitgliedern des Pencoed-Clubs und des ASV Waldsassen vor dem Opernhaus in Cardiff. Bild: Privat
Vermischtes
Waldsassen
01.06.2016
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Beim bayerisch-walisischen Abend sind Gastgeschenke ausgetauscht worden. Von links Bürgermeister Bernd Sommer, der Vorsitzende der Pencoed-Twinning-Association, Neil McAndrew, und Pencoed-Club-Vorsitzende Annette Spreitzer-Hochberger. Bild: Privat

Neu entstandene Freundschaften, beeindruckende Erlebnisse und herzliche Verbindungen zwischen Waldsassenern und Pencoedern. Diese sollen beim Gegenbesuch nächstes Jahr vertieft werden.

Erlebnisreiche Tage in Wales mit dem Pencoed-Club verbrachte eine Delegation aus Waldsassen in der ersten Woche der Pfingstferien. Dabei ist die Städtepartnerschaft noch weiter vertieft worden, wie es in der Pressemitteilung von Vorsitzender Annette Spreitzer-Hochberger heißt. Mit dabei waren über 50 Leute "... im Alter zwischen 4 und 70 Jahren". Auch eine Delegation des ASV Waldsassen unter der Leitung von Günter Heß war mit von der Partie, außerdem Bürgermeister Bernd Sommer mit seiner Familie.

1350 Kilometer


Nach der Überquerung der Severn Bridge - sie trennt Großbritannien von Wales - und nach genau 1350 Kilometern fuhr der Bus in Waldsassens Partnerstadt Pencoed ein. Da im Rahmen dieser Fahrt viele Familien dabei waren, war es besonders spannend, wie die Gastfamilie aussieht. "Aber auch Rufe der Wiedersehensfreude waren zu hören, nämlich bei den Waldsassenern, die schon mehrmals mit in Pencoed dabei waren und die seit Jahren eine tiefe Freundschaft mit ihrer walisischen Gastfamilie verbindet." Neil McAndrew, der Vorsitzende der Pencoed Town and District Twinning Association, begrüßte gemeinsam mit Sekretär Mark Steer die Gruppe.

Die Organisatoren vor Ort hatten für die Waldsassener ein interessantes Programm vorbereitet: In Swansea, der heute zweitgrößten Stadt von Wales, besuchte die Gruppe das "National Waterfront Museum". Vertraut mit der Historie von Wales ging es an die Gower-Küste. Dort waren alle Teilnehmer von der steinigen, aber sehr reizvollen Bracelet Bay begeistert.

Auch an der Cardiff Bay war den Waldsassenern das Wetter sehr gewogen. Dort, in der Hauptstadt von Wales, besuchten die Erwachsenen die walisische Nationalversammlung, den "Senedd", während die Kinder und Jugendlichen im "Techniquest Science Discovery Centre" Experimente im Bereich der Naturwissenschaften ausprobieren konnten. Alex, der mit vier Jahren jüngste Teilnehmer, war von der Wasser-Station kaum mehr wegzubringen.

Auch Strandzeit war angesagt - an der Southerndown, der walisischen Lieblingsküste der Waldsassener mit ihren hohen Klippen und den Versteinerungen. Tatsächlich fanden sich sogar fünf Mutige, die ein Bad im doch noch recht kalten Atlantik nahmen. Den bayerisch-walisischen Abend in Pencoed gestaltete der Mid Glamorgan Mixed Choir. Sowohl die Town-Twinning-Association - vertreten durch Andrew McNeil und Mark Steer - als auch Bürgermeister Bernd Sommer und Vorsitzende Annette Spreitzer-Hochberger unterstrichen, dass diese Fahrt die mittlerweile 29-jährige Partnerschaft weiter vertiefte. Gastgeschenke wurden ebenfalls ausgetauscht: Mark Steer freute sich besonders über eine weiß-blaue bayerische Fahne, die ihm überreicht wurde.

Walisisches Büfett


Eine kurze, aber sehr lustige Nacht lag hinter den Waldsassenern, bevor diese am nächsten Tag im National Botanic Garden in Camarthen unter der Glaskuppel ganz besonders eindrucksvolle Orchideen und Palmen bewundern durften. Das typisch walisische Büfett im Anschluss in der idyllisch gelegenen Pantglas Hall steigerte die Liebe der Teilnehmer zu der grünen Insel noch mehr.

Zwischenstopp in London


Auf der Heimfahrt stand noch ein Zwischenstopp in London auf dem Programm. Mehr als neun Kilometer dauerte der Fußmarsch durch die Hauptstadt Großbritanniens, deren Sehenswürdigkeiten alle faszinierte.
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