Einsatzübung in der Reha-Klinik
Patient bewusstlos im Becken

Wie bewusstlose Patienten aus dem Bewegungsbecken der Reha-Klinik geborgen werden können, ist jetzt bei einer Einsatzübung geprobt worden. Bild: kdi
Vermischtes
Waldsassen
09.03.2016
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Hintergrund der Aktion: Die Zertifizierung des Hauses nach QMS-Reha. Zu den Kriterien gehört auch eine realistisch durchgeführte Einsatzübung im Bewegungsbad der Reha-Klinik. Zu Beginn der Woche ist der Ernstfall geprobt worden.

Unter Anleitung von Markus Mickisch und Gerald Riederer von der örtlichen Wasserwacht übten die Therapeuten und das Pflegepersonal die Bergung eines bewusstlosen Patienten aus dem Becken des Bewegungsbades.

Zunächst konnte Gerald Riederer, der gewichtsmäßig einen leichten Patienten gab, unter Zuhilfenahme verschiedener Rettungshilfen und unter entsprechendem Kommando nahezu problemlos aus dem Wasser gezogen und auf einer Schaufeltrage zur Weiterbehandlung abgelegt werden. Weit schwieriger gestaltete sich die Angelegenheit als sich Chefärztin Elisabeth Eißner selbst als Übungsobjekt zur Verfügung stellte.

Beruhigende Ansprache


Doch auch dafür wurde ein richtiger Rettungsweg gefunden und sie so "vor dem Ertrinken bewahrt". Wenn auch bei den meisten Patienten der Reha-Klinik körperliche Defizite vorliegen ist die Rettung vor dem Ertrinken dem Wohl des Patienten, wie etwaige Rücksichtnahme auf seine Gebrechen, vorzuziehen. Als wichtigen Aspekt bezeichnete es Frau Eißner auch, falls der Patient bei Bewusstsein ist oder wieder sein sollte, eine beruhigende Ansprache, um ihm die größte Angst zu nehmen.

Diese Rettungsübung soll nun in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden um eine Bergung in möglichst kurzer Zeit von der Alarmierung bis zur einer Weiterbehandlung oder Reanimation zu sichern.
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