"First Responder"-Einsatz der Querenbacher Feuerwehr
Für den Rettungsdienst nicht zuständig

Vermischtes
Waldsassen
01.03.2016
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Der "First Responder Einsatz" kam noch einmal zur Sprache. Dabei stellte der Feuerwehr-Kommandant klar: Die Ehrenamtlichen können nicht Nothelfer in allen Situation sein.

Schloppach. Beim Rückblick standen zunächst diverse Feiern und selbst ausgerichtete Festivitäten im Fokus, darunter das Gartenfest in der Hatzenreuther Remise und die Beteiligung am Bürgerfest in Waldsassen.

Ohne die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder wäre dies alles nicht möglich, unterstrich Vorsitzender Konrad Hart jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Querenbach einer Pressemitteilung zufolge. Bei dem Treffen im Vereinsheim, dem ehemaligen Schulhaus, berichtete stellvertretende Kommandantin Stefanie Siller von einer kleinen und aktiven Jugendgruppe. Sie verwies auf die neue modulare Trupp-Ausbildung und bat alle Mitglieder Nachwuchswerbung zu betreiben.

14 Einsätze


Kommandant Uwe Friedrich berichtete von 14 Einsätzen, Übungen und Schulungen und hob besonders den First Responder Einsatz hervor. Friedrich stellte noch einmal klar, dass es nicht Aufgabe der Feuerwehr sein kann, die Zeit bis der Krankenwagen eintrifft zu überbrücken.

Ebenso ermahnte Friedrich alle Mitglieder sich intensiv mit dem neuen Digitalfunk zu beschäftigen und die angesetzten Übungen und Schulungen dafür zu besuchen. Es sei wichtig das alle die Bedienung der Geräte kennen - schon aus dem einfachen Grund sich bei der Leitstelle melden zu können und um eine zweite Alarmierung zu vermeiden. Bei der Neuanschaffung des Autos bereitet die Stadt zurzeit die Ausschreibung vor. 2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer überbrachte die Grüße der Stadt Waldsassen und freute sich, dass die Feuerwehr sich auch im gesellschaftlichen Leben engagiert. Er hob die Teilnahme am Bürgerfest hervor und hoffte dass die Feuerwehr auch weiterhin mit ihrem Stand dabei bleibt.

Hoyer unterstütze die Aussage von Kommandant Friedrich, wonach die Feuerwehr nicht für den Rettungsdienst zuständig sei. Es werde, so Hoyer, in Kürze ein Gespräch darüber stattfinden. Hoyer bat alle aktiven Mitglieder noch fleißig dabei zu bleiben und dankte allen für ihre Bereitschaft zu helfen.
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