Glasstele erinnert an Marco Werner
Bereicherung fürs Lebenswerk

Nach der Vorstellung der Glasstele, von links Silvan Rosner, Hans Schmidkonz, Norbert Scharnagl, Peter Schöffel, Ferdinand Sperber und Pia Werner sowie von rechts Michael Selinger, Regina Werner und Steffi Werner. Bild: kgg
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Waldsassen
27.07.2016
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An Marco Werner (Bild) erinnert jetzt eine Glasstele. Bild: hfz

Marco Werner gilt als Begründer der Umweltstation. Im Naturerlebnisgarten erinnert eine Glasstele an den 2011 im Alter von 39 Jahren verstorbenen Diplom-Geoökologen.

Das künstlerisch gestaltete Objekt ist jetzt von Ferdinand Sperber, Geschäftsführer der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen, vorgestellt worden. Mit dabei waren auch Steffi Werner mit den beiden Töchtern Pia und Regina sowie alle, die an der Entstehung der Glasstele beteiligt gewesen sind. "Gut Ding will Weile haben", benutzte Sperber ein bekanntes Sprichwort: Bereits 2012 sei von der Zwillingsschwester von Marco, Daniela Weiß und unterstützt von Ehefrau und Kindern, der Vorschlag gekommen, an den früheren Leiter der Umweltstation in irgendeiner Form an seiner Wirkungsstätte, an der er mit Herzblut gearbeitet habe, zu erinnern.

Für die Region, aber vor allem für das Kloster und die Stadt Waldsassen sei der gebürtige Franke ein "Segen" gewesen, sagte Ferdinand Sperber. Durch sehr viel Fleiß, der Marco Werner auch an seine eigen Grenzen gebrachte habe, sei das Programm ausgebaut und der Garten geschaffen; dieser habe weit über Grenzen des Stiftlandes hinaus einen Namen. Sperber sah die neu aufgestellte Glasstele im Zusammenhang mit den beiden im Naturerlebnisgarten vor Jahren aufgestellten Glaskunstwerken - das Glaskreuz und die Hildegard von Bingen in den vier Jahreszeiten. Die Glashütte Lamberts habe für die beiden Kunstwerke das Glas kostengünstig zur Verfügung gestellt. Reiner Meindl habe auch zu dieser Glasstele sofort seine Zusage gemacht und Peter Schöffel mit der künstlerische Gestaltung betraut. Dabei seien die Vorstellungen von Steffi Werner, als Motiv einen Regenbogen zu wählen, mit eingeflossen. Bei der Einrahmung dieses Glaskunstwerkes habe man bei Hans Schmidkonz und seinem Nachfolger Norbert Scharnagl an der Berufsschule Wiesau die richtigen Männer dafür gefunden. Und Silvan Rosner habe für die nötige Standfestigkeit des Glasobjekts unmittelbar an der Kräuterspirale gesorgt. Sperber verwies bei dieser Gelegenheit auf die kostengünstige Anfertigung einiger "Standbeine" aus Metall für neue Bänke im Naturerlebnisgarten durch die Berufsschule. Steffi Werner freute sich zusammen mit ihren beiden Töchtern Pia und Regina, dass mit dieser Glasstele die Erinnerung an Marco an seinem Lebenswerk sichtbar bleibt.

444 Euro-Spende


Seit dem Tod von Marco Werner trifft sich Steffi Werner mit ihren Töchtern sowie Verwandte und Freunden am Jahrtag in der Umweltstation. Kürzlich waren fünf Jahre vergangen, seit Marco Werner verstorben ist. Steffi Werner hatte eingeladen, um in festlichem Rahmen seiner zu gedenken. Dabei hatten die beiden Töchter eine Spendendose aufgestellt und überreichten den Erlös von 444 Euro jetzt an Michael Selinger.

Wie Steffi Werner sagte, hätte ihr verstorbener Ehemann heuer den 44. Geburtstag feiern können. Sie freute sich, dass das Werk ihres Ehemannes, die Umweltstation und der Naturerlebnisgarten bei Michael Selinger in guten Händen ist.

Gut Ding will Weile haben.Ferdinand Sperber
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