Glücksfall Umweltstation

Eine kleine Feierstunde stand jetzt in der Umweltstation der Abtei Waldsassen an. Rebecca Stuhrmann (stehend, Mitte), beendete ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr, als Nachfolgerin wurde Pauline Schollmeyer (stehend, rechts) begrüßt. Alles Gute wünschten das Team der Umweltstation um Leiter Michael Selinger (stehend, Zweiter von rechts) und Kräuterführerin Rita Süß (stehend, Zweite von links). Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
10.09.2016
131
0

Abschied und Neubeginn in der Umweltstation des Kultur- und Begegnungszentrums der Abtei Waldsassen: Rebecca Stuhrmann aus Hannover beendete ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Pauline Schollmeyer aus Thüringen wurde als Nachfolgerin begrüßt.

Der Leiter der Umweltstation, Diplom-Geoökologe Michael Selinger, zeigte sich bei einer kleinen Feierstunde wehmütig. Rebecca Stuhrmann habe sich quasi von einer Blume in eine junge Rose verwandelt. Für ihren weiteren Weg wünscht er ihr alles Gute und viel Glück. Mit einem "Vergelt's Gott" und einem Geschenkkorb sagte Michael Selinger Dank und Anerkennung für das großartige Engagement und die geleistete Unterstützung. Er freue sich schon, wenn sie im Oktober wieder nach Waldsassen komme, um die Prüfung ihrer Kräuterführer-Ausbildung abzulegen.

Nicht leicht fiel der anstehende Abschied auch Rita Süß, die nicht nur Quartiergeberin sondern auch eine Art Ersatzmutter für Rebecca Stuhrmann gewesen sei. Rebecca Stuhrmann erklärte, dass dieses Jahr schnell vergangen sei, weil ihr die Arbeit in der Umweltstation viel Spaß gemacht habe. Wie die gebürtige Hannoveranerin betonte, habe sie den Entschluss, ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr unbedingt in Bayern zu absolvieren, zu keiner Stunde bereut. "Die Umweltstation in Waldsassen war für mich ein Glücksfall. Die Leute hier waren von Anfang an sehr nett und haben mich herzlich aufgenommen. Ich werde alle sehr vermissen." Viel Freude habe ihr auch das Mitmusizieren in der Stiftländer Jugend- und Blaskapelle bereitet. Dazu sei sie sogar in ein Dirndl geschlüpft. Das Gefühl, hier willkommen zu sein, sei durch das Mitwirken in der Kapelle ganz besonders zum Ausdruck gekommen. Die bei verschiedenen musikalischen Auftritten erlebte bayerische Mentalität werde ihr in guter Erinnerung bleiben.

Pauline Schollmeyer aus Eberstedt in Thüringen will nach ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr ein Studium der Ökogeologie beginnen. Mit der Arbeit in der Umweltstation wolle sie dazu einige Erfahrungen sammeln. An die Arbeit im Garten sei sie von zu Hause her schon gewöhnt. "Das macht mir im allgemeinen Spaß." Wie schon Rebecca Stuhrmann möchte auch Pauline Schollmeyer während ihrer Tätigkeit in Waldsassen bei Michael Selinger die Ausbildung zur Kräuterführerin mit Zertifikatsabschluss absolvieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Abtei Waldsassen (18)Umweltstation Waldsassen (26)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.