Hase auf großer Reise

Viel Applaus erhielten die Mädchen und Buben des Kinderhauses St. Michael für ihre bunte Aufführung unter dem Motto "Mit dem Hasen Felix die Welt entdecken". Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
30.06.2016
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Eine tolle Stimmung herrschte am Sonntag im Waldsassener Pfarrgarten. Der Pfarrgemeinderat und das Kinderhaus St. Michael hatten zum Sommerfest eingeladen. Unter dem Motto "Mit dem Hasen Felix die Welt entdecken" bereiteten die Kinder ihren Eltern, Großeltern und weiteren Gästen eine große Freude.

Nach dem Familiengottesdienst unter dem Motto "Lebendige Kirche" bot der Pfarrgemeinderat ein Mittagessen im schattigen Garten neben der Basilika an. Bei vielen Pfarrangehörigen blieb die Küche kalt und sie ließen sich Schweinebraten, Schnitzel oder Leberknödelsuppe schmecken, zubereitet in der Küche von Alfons Friedl.

Schon bald danach herrschte reges Treiben im sonst ruhigen Pfarrgarten. Die Kinder rückten bunt gekleidet mit ihren Eltern an und fieberten ihrem Auftritt vor großem Publikum mit Bürgermeister und Stadtpfarrer an der Spitze entgegen. Pünktlich um 14 Uhr hieß Kinderhausleiterin Monika Demmer die vielen Besucher willkommen und bedankte sich beim Pfarrgemeinderat für die Kooperation. Das Motto "Mit dem Hasen Felix die Welt entdecken" habe man auch angesichts der Flüchtlings-Thematik aufgegriffen. Dass sich Menschen unfreiwillig auf die Reise machen, um eine neue Heimat in fremden Ländern zu suchen, habe man natürlich im Kinderhaus thematisiert. Wie es sich mit so einem schwierigen Thema umgehen lässt, hätten die Kinder den Erwachsenen vorgemacht: "Aufeinander zugehen, bei der Hand nehmen und miteinander spielen", erklärte Monika Demmer. Dies spiegelte sich dann in den Aufführungen der Kinder über eine Reise um die Welt wider. Der kleine Luca war mit seiner Familie vom Urlaub heimgekehrt, doch auf dem Flughafen war plötzlich Kuschelhase Felix verschwunden. Es zeigte sich, dass Felix eine Reise durch viele Länder der Erde machte - was die Mädchen und Buben auch mit der Vorführung typischer Gewänder verdeutlichten. Am Ende wurden die Kinder für ihre Darbietungen mit stürmischem Applaus belohnt, Stadtpfarrer Thomas Vogl versprach ihnen ein Eis.

Während sich die Kinder später in einer Hüpfburg und mit anderen Spielgeräten die Zeit vertrieben, ließen sich die Erwachsenen Kaffee, Kuchen und Gegrilltes schmecken.
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