Haus- und Grundbesitzerverein
Bedarf verdoppelt sich

Vermischtes
Waldsassen
17.12.2015
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Die Wahlen bei der Jahresversammlung gingen zügig über die Bühne. Dann ging's darum, wie sich beim Stromverbrauch Geld sparen lässt.

Unter Leitung von Josef Schmid ist bei der Jahreshautpversammlung des Haus- und Grundbesitzervereins im Gasthof Schmid-Papierer der Vorstand neu gewählt worden. Vorsitzender ist Horst Möhwald, 2. Vorsitzender und Schriftführer Josef Franz, Kassier Jörg Ziegert, Kassenprüfer Ludwig Wolf und Hans Kowatsch. Als Beiräte stehen Erwin Bauer, Dieter Kannenberg, Josef Schmid, Emil Schnurrer und Karolina Zinnecker zur Seite.

Mietverträge kostenlos


Bei dem Treffen im Gasthof Schmid-Papierer gab Schriftführer Josef Franz einen kurzen Überblick über die Generalversammlung 2012. Einen positiven Bestand gab Kassier Hans Kowatsch in seinem die letzten drei Jahre umfassenden Bericht bekannt. Die Kassenführung bezeichnete Revisor Ludwig Wolf als vorbildlich. Vorsitzender Horst Möhwald gab bekannt, dass für die Mitglieder bei Bedarf bei ihm Mietverträge in der neuesten Fassung kostenlos erhältlich sind.

Ein Vortrag von Energieberater Manfred Zölch von der Firma Schmeller über die Nutzung und Förderung der Solarenergie rundete die Versammlung ab. Der Energiebedarf werde sich in den nächsten Jahrzehnten mehr als verdoppeln; als Teilziel sollten regenerative Energien daher bis 2020 die Hälfte des Bedarfs abdecken.

Als eine Variante zur Energieeinsparung nannte Zölch die Solarthermie. Bei diesem Verfahren dienen Solarkollektoren zur Erwärmung von Wasser. Es wird - in einem Puffer gespeichert - nicht nur für die Erwärmung des Trinkwassers verwendet, sondern kann auch die Raumheizung unterstützen. Die Kosten für eine Solarthermieanlage haben sich laut Zölch nach etwa 10 Jahren amortisiert; dazu gibt es neben einer Grundförderung von 500 bis 2000 Euro noch Fördermöglichkeiten von 5 bis 100 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Fremdenergie lasse sich ebenfalls einsparen mit der Photovoltaik als reinste Form der Energiegewinnung ohne CO²-Ausstoß. Seit 2013 ist sei die Eigennutzung rentabel - wegen der vergleichsweise günstigeren Eigenproduktion als der vom Energieversorger bezogene Strom. Die Rentabilität steige, denn Fremdstrom werde teurer.

Überschüssiger Strom


Mit der Speicherung von durch die Photovoltaik gewonnenen Strom könne der während des Tages gewonnene überschüssige Solarstrom nachts genutzt werden, nannte Zölch eine dritte Möglichkeit. Damit ließe sich bis zu 60 Prozent Fremdstrom einsparen. Auch dafür gebe es Fördermöglichkeiten über die KfW-Bank mit Tilgungs-Zuschuss für Kredite.
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