Imker optimistisch

Neuwahlen standen beim Imkerverein Waldsassen an, der diesmal zur Jahresversammlung nach Konnersreuth eingeladen hatten. Im Bild (von links) Bürgermeister Max Bindl, Vorsitzender Josef Ernst, Kerstin Walch, Josef Grillmeier, Johannes Meckl und Kreisvorsitzender Johann Schön. Bild: jr
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Waldsassen
27.02.2016
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Engelbert Kunz arbeitete 33 Jahre lang im Vorstand des Imkervereins Waldsassen mit, wofür er mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden gewürdigt wurde. Bild: jr

Nach 20 Jahren an der Spitze des Imkervereins Waldsassen erhielt der Münchenreuther Josef Ernst erneut das Vertrauen der Mitglieder. In seinem Rückblick berichtete er von einem guten Bienenjahr und zeigte sich auch für die Zukunft optimistisch.

/Konnersreuth. Dass 7 der 30 Mitglieder aus Konnersreuth kommen, war einer der Gründe, warum die Jahresversammlung diesmal in Konnersreuth stattfand. Bürgermeister Max Bindl war es dann auch, der die Neuwahlen leitete. "Obwohl ich eigentlich nicht mehr kandidieren wollte, trete ich auch angesichts des 100-jährigen Geburtstags des Vereins in zwei Jahren wieder an", hatte Vorsitzender Josef Ernst zuvor angekündigt. Einstimmig wurde er im Amt bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Kerstin Walch, Kassierer bleibt Josef Grillmeier, Schriftführer ist Johannes Meckl.

33 Jahre im Vorstand


Höhepunkt des Abends war die Ernennung von Engelbert Kunz zum Ehrenvorsitzenden. Er hatte 33 Jahre im Vorstand gewirkt, als stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer. Kunz gehört dem Verein seit 1973 an. Vorsitzender Josef Ernst dankte ihm für das langjährige Engagement: "Du hast in den vergangenen Jahrzehnten vieles mit bewegt."

Josef Ernst berichtete, dass die Bienen wegen des milden Winters bald zu brüten begonnen hätten. Dadurch hätten sich die Völker gut entwickeln können. "Das vergangene Bienenjahr war für uns Imker ein gutes Jahr und auch heuer dürfen wir wieder optimistisch sein. Die Bienenvölker dürften bei den meisten Imkern gut dastehen", sagte Ernst. Aufpassen müssen die Imker laut Ernst, dass das Futter nicht knapp wird. Ein Problem habe der Ausbruch der Faulbrut dargestellt. Ein ausgewiesener Sperrbezirk habe immer noch Bestand.

Großen Wert legt der Verein auf die Öffentlichkeitsarbeit. So waren die Imker bei einem Schul- und dem Bürgerfest vertreten, wo mit Schaukästen auf ihre Arbeit hingewiesen wurde. Viermal seien die Imker zu einem Treffen zusammengekommen und auch heuer solle es solche Runden wieder geben. Für 2016 habe der Verein gemeinsam eine Königinnen- und Futterbestellung getätigt. Bestellt wurden unter anderem elf Königinnen und 700 Kilogramm Kristallzucker. Ernst dankte Helmut Weiß, der in der Mittelschule wieder einen Imkerkurs anbietet, und lud Josef Ernst zum Besuch der Kreisversammlung am 5. März in Plößberg sowie zum Oberpfälzer Imkertag am 20. März nach Erbendorf ein.

Engagierte Arbeit


Bürgermeister Max Bindl freute sich, dass der Waldsassener Verein die Jahresversammlung in Konnersreuth ausrichtete. Den Imkern bescheinigte er eine engagierte Arbeit zum Wohle der Natur und stellte die Bedeutung der Bienen für die ganze Welt heraus. Die Imkerei sei ein spannendes und schönes Hobby. Bindl dankte Josef Ernst, der sein Können und Wissen seit 20 Jahren als Vorsitzender in den Verein einbringe. "Jeder, der ein Ehrenamt inne hat, weiß, was da alles dahinter steckt."

Die Arbeit des Vorstandsteams würdigte auch Gerald Hruby: "Ihr habt in den vergangenen Jahren eine tolle Arbeit geleistet. Setzt diese bitte fort." Kreisvorsitzender Johann Schön dankte dem Verein für seine wertvolle Arbeit vor Ort. (Weiterer Bericht folgt)
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