Investor plant attraktive Wohnanlage
Mit Wondrebtal-Blick

Vermischtes
Waldsassen
24.12.2015
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Derartige Architektur wird im Stiftland kaum vermutet, eher schon in gehobener Wohnlage größerer Städte. Bald wird sich zeigen, ob sich das Vorhaben in der Klosterstadt realisieren lässt.

"Ich bin gerade bei der Kostenermittlung", sagt Rudolf Böhm auf NT-Anfrage über sein ehrgeiziges Projekt. Ein Mehrfamilienhaus soll an der Pfaffenreuther Straße auf dem Gelände der früheren Franz-Brauerei entstehen - in qualitativ hochwertiger Holzbauweise und einer Tiefgarage im Kellergeschoss aus Stahlbeton. Zu den Annehmlichkeiten gehört ein Aufzug, wie die Vorplanung zeigt. Zu Beginn des neuen Jahres soll der Verkauf der Wohnungen starten. Der weitere Zeitplan sieht den Baubeginn im Sommer vor. Einzugstermin wäre in einem Jahr.

Die alten Franz-Brauerei-Gebäude waren vor Jahren abgebrochen, die Fläche für eine neue Nutzung vorbereitet worden. "Dort haben wir Wohnraum, wie es ihn in Waldsassen sonst nirgendwo gibt", spielte Sommer 2014 auf die traumhafte Lage mit unverbaubarem Blick auf die Wondreb-Aue an. Damals gab es Pläne für eine großzügige Eigentumswohnanlage auf dem städtischen Grund. Das Vorhaben ließ sich mit früheren Partnern nicht verwirklichen. Nun startet Rudolf Böhm einen weiteren Anlauf. Er verspricht sich große Nachfrage für hochwertigem Wohnraum, auch im Hinblick auf die Behördenverlagerung nach Waldsassen. In der Dezember-Sitzung des Bauausschusses, in dem Böhm als CSU-Stadtrat vertreten ist, war das Vorhaben begrüßt worden. Maximal 2000 Euro pro Quadratmeter sollen die Wohnungen kosten, für Familien genauso geeignet wie für Senioren. Anfragen bei Rudolf Böhm von Leuten, die sich für die rund 160 Quadratmeter große Penthouse-Wohnung auf dem Dachgeschoss interessieren, sind übrigens zwecklos: Die hat sich der Bauherr für sich und seine Familie reserviert. (Info-Kasten)

Penthouse-Wohnung erfordert Befreiung vom BebauungsplanEinhellig begrüßt hat der Bauausschuss in seiner Sitzung die Bauvoranfrage zum Neubau des Mehrfamilienwohnhauses (E+2+D) an der Pfaffenreuther Straße - unterhalb der ehemaligen Brauereigebäude. Das zu überplanende Grundstück ist rund 1200 Quadratmeter groß und liegt innerhalb des Bebauungsplanes "Teufelswehr". Dieser sieht die Bebauung mit dem geplanten Haus-Typs vor, das Dachgeschoss allerdings nur mit Kniestockhöhe. Nachdem der Bauherr aber das Dachgeschoss als Penthouse-Wohnung errichten will, ist eine Befreiung nötig. Das Überschreiten der Baugrenze Richtung Pfaffenreuther Straße ist für das Stadtbauamts kein Problem: Die im Bebauungsplan vorgesehenen Garagen an der Pfaffenreuther Straße werden durch eine Tiefgarage ersetzt. Der Bauausschuss schloss sich dem Vorschlag des Stadtbauamtes an und stimmte für einer notwendigen Befreiung vom Bebauungsplan zu. Die Vorplanung hatte das Architekturbüro Heine-Reichold aus Lichtenstein/Sachsen gefertigt; von den Entwürfen und den Computer-Animationen der Gestaltung zeigte sich der Ausschuss sehr beeindruckt. (kgg)
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