Josef Kleber gehört der Gemeinschaft 60 Jahre an
"Treu Kolping" seit Jahrzehnten

Neben und vor der Büste des Gesellenvaters gruppierten sich die geehrten Mitglieder der Kolpingsfamilie Waldsassen. Sitzend (von links) Inge Schnur, Josef Kleber und Ursula Sperber. Hintere Reihe (von links) Rudolf Heinl, Paul Zrenner, Vorsitzender Werner Hahn, Bruno Salomon, Ludwig Fenzl, Werner Koch, Reinhard Ott, Ferdinand Sperber, Helmut Heindl, Robert Ernstberger, DV-Präses Stefan Wissel und Sigrid Köstler. Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
14.12.2015
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"Mut tut gut" - so lautete das Motto zum Kolpingtag im September in Köln. Mut zeigen in der Gesellschaft und die Meinung offen äußern - dazu forderte auch Diözesanpräses Stefan Wissel beim Kolpinggedenktag auf.

Mit einem Gottesdienst in der Basilika und einer Feier im Jugendheim ist das Gedenken am Samstag gewürdigt worden. Kinder und Jugendliche nahmen Vorsitzender Werner Hahn und die Präsides Thomas Vogl und Stefan Wissel während des Gottesdienstes neu in die Gemeinschaft auf. Bei der Feier danach im Jugendheim sind Mitglieder für ihre Treue zum Werk Adolph Kolpings geehrt worden - darunter Josef Kleber: Er hat sechs Jahrzehnte an dem Wahlspruch "Treu Kolping - Kolping treu" festgehalten. Zum Gottesdienst freute sich Stadtpfarrer Thomas Vogl, dass Diözesanpräses Stefan Wissel aus Regensburg der Einladung gefolgt ist und mit der Kolpingfamilie gemeinsam den Kolpinggedenktag feierte. Der Diözesanpräses zeigte sich beeindruckt von den gefüllten Bankreihen in der Basilika. Adolph Kolping habe nicht nur den tüchtigen Christen gefordert, sondern sei auch dafür eingetreten, dass man sich im öffentlichen Leben engagiere.

Familie als Keimzelle


Dabei sei ihm die Familie als Keimzelle am Herzen gelegen. Auch heute noch sei die Nähe zueinander nötig. Sich im öffentlichen Leben sich zu engagieren und für andere dazu sein sei heute angesichts der Flüchtlingswelle wichtig. Kolpinger seien gefordert helfende Hände zu zeigen.

Vorsitzender Werner Hahn freute sich über den guten Besuch der Feier zum Kolpinggedenktag. Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl dankte dem Vorstand für die Arbeit das Jahr über. Er freute sich über die neuen jungen Mitglieder und dankte den zur Ehrung anstehenden Mitgliedern für ihre langjährige Treue. "Neue Diktaturen - Nationalismus und Abkehr von der Demokratie in heutiger Zeit" - so lautete der Vortrag von Diözesanpräses Stefan Wissel. Vielfach sei heute nicht mehr so bewusst in einem demokratischen Staat zu leben. "Viele Menschen, die heute zu uns kommen, können es kaum glauben, das was sie sich denken auch sagen und in Freiheit leben können."

Nach der Ehrung treuer Mitglieder überreichte Hahn den beim Gottesdienst aufgenommenen Kindern und Jugendlichen ein Willkommensgeschenk: Über ein Kolping-Tuch freuten sich Constantin Blessenberger, Marius und Daria Sommer, Sarah Richtmann, Pia Werner, Sebastian Achatz, Lukas Scharnagl, Johanna Stark, Patricia Rögner.

Gitarrenmusik


Zudem gab es wieder ein Dankeschön in Form von Gutscheinen für engagierte Mitglieder wie zum Beispiel die Monatsweiser-Austräger. Abgerundet wurde die Gedenkfeier, die musikalisch das Gitarren-Duo Lisa-Maria Schmidt und Eva Korb von der Kreismusikschule Tirschenreuth umrahmte, von Werner Hahn und Ingeborg Zintl mit einer adventlichen Meditation "Es kommt ein Schiff geladen" und dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied. (Info-Kasten)

Urkunden und EhrennadelnUrkunden und Kolping-Nadel in Silber und Gold sind an viele langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie Waldsassen beim Kolping-Gedenktag überreicht worden. Für 60 Jahre wurde Josef Kleber, für 50 Jahre Rudolf Heinl und Bruno Salomon geehrt. Für 40 Jahre Treue wurden ausgezeichnet: Robert Ernstberger, Werner Koch, Reinhard Ott, Inge Schnur, Ferdinand Sperber, Ursula Sperber, Paul Zrenner und Ludwig Fenzl. 50 Jahre bei Kolping ist Friedrich Ernst; 40 Jahre dabei sind Reinhard Zintl, Leonhard Grillmeier, Rainer Plohmann, Peter Schiml, Kerstin Trottmann und Rudolf Ebert. 25 Jahre zur Kolping-Gemeinschaft gehören: Stephanie Garban-Kraus; Mathias Tippmann, Johannes Bauer, Ludwig Spreitzer und Cordula Sandner-Kunz. (kgg)
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