Jubiläumstour zur Gottesmutter

Anlässlich der 10. Radwallfahrt von Waldsassen nach Maria Kulm wurde Wolfgang Üblacker von seinen Mitstreitern für dessen beispielhaftes Engagement als Organisator geehrt. Im Bild (von links) Georg Lippert, Rudi Ehstand, Wolfgang Üblacker, Pfarrer Christian Kalis und Gerd Richter. Bild: kgg
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Waldsassen
23.08.2016
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Mit dem Lied "Segne du Maria", begleitet von Wolfgang Üblacker auf der Trompete, einem "Gegrüßet seist du Maria" und dem Segen durch Pfarrer Christian Kalis ging die Radwallfahrt an der Lourdesgrotte beim Mitterhof offiziell zu Ende. Bild: kgg

Zum zehnten Mal führte am Sonntag eine Radwallfahrt von Waldsassen nach Maria Kulm und zurück (wir berichteten). Dabei gab es auch eine Ehrung für den Cheforganisator.

Rund 150 Teilnehmer konnten Wolfgang Üblacker und seine Mitorganisatoren Gerd Richter, Georg Lippert und Rudolf Ehstand zur Tour zum tschechischen Wallfahrtsort Maria Kulm begrüßen. Auch wenn die Rekordzahl des vergangenen Jahres mit 250 Teilnehmern nicht wieder erreicht wurde, zeigte sich das Organisationsteam dennoch erfreut über die Resonanz. Der Regen in der Nacht zum Sonntag habe wohl einige Teilnehmer abgeschreckt, so die Vermutung. Der bedeckte Himmel am Morgen erwies sich jedenfalls als ideal zum Radeln.

In seiner Begrüßung am Basilikaplatz freute sich Üblacker, dass Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta den Reisesegen spenden würde und neben dem langjährigen Begleitarzt Dr. Walter Rößler diesmal mit Landvolkpfarrer Christian Kalis auch ein Geistlicher mitradeln und den Jubiläumsgottesdienst zelebrieren würde. Ein Dankeschön richtete Übelacker an Georg Lippert, der sich im Vorfeld wieder um Genehmigungen und die polizeiliche Absicherung hüben wie drüben gekümmert hatte.

Kein Rennen


Bevor Pater Marianus den Pilgersegen sprach und die Teilnehmer mit Weihwasser besprengte, machte Wolfgang Üblacker die Teilnehmer wie in jedem Jahr darauf aufmerksam, dass es sich um eine Radwallfahrt handele und nicht um ein Rennen. "Es gibt weder Lichtschranke noch Zeitmessgerät. Wir haben alle das gleiche Ziel, miteinander zur Gottesmutter nach Maria Kulm zu gelangen, unser Anliegen ihr vorzutragen und ,Vergelt's Gott' zu sagen, betonte Wolfgang Üblacker.

Mit Wolfgang Üblacker an der Spitze nahmen die Radler die 37 Kilometer lange Radstrecke in Angriff. Im Wallfahrtsort angekommen traf man nach einer kurzen Verschnaufpause zunächst in der Gnadenkapelle zusammen, wo die mitgebrachte Wallfahrtskerze von Pfarrer Christian Kalis geweiht und vor dem Gnadenbild der Gottesmutter aufgestellt wurde. Um 11 Uhr begann in der Wallfahrtskirche Maria Kulm der von Landvolkpfarrer Christian Kalis und Probst Milan Kucera (Maria Kulm) zelebrierte Festgottesdienst. Musikalisch mitgestaltet wurde die Messe vom "Neualbenreuther Zwio" (Monika Kunz und Franz Danhauser) sowie von Edmund Reindl (Orgel) und Wolfgang Üblacker (Trompete).

Pfarrer Christian Kalis zeigte sich in seiner Predigt erfreut, dass er selbst habe mitfahren können. In seine Worte ließ der Geistliche thematisch auch sein vor dem Altar geparktes E-Bike mit einfließen. Wie jeder Mensch mit ganzem Einsatz für seinen Glauben arbeiten müsse und dabei auf die Unterstützung der Gottesmutter Maria bauen könne, so benötige er, Kalis, auch eine Unterstützung in Form des E-Bikes beim Radfahren. Gerd Richter trug die von ihm eigens für diese Messe verfassten Fürbitten an die Gottesmutter vor.

Dank für Engagement


Gleich im Anschluss an den Gottesdienst überraschten die Mitorganisatoren Wolfgang Üblacker noch in der Kirche mit einer großen Urkunde zum Dank für dessen Engagement. Wie Gerd Richter dabei zum Ausdruck brachte, habe Wolfgang Üblacker mit dieser Radwallfahrt zur Gottesmutter von Maria Kulm schon viele Menschen begeistert. Mit dem kräftigen Applaus der Gottesdienstbesucher wurde zugleich auch der Wunsch laut, dass noch viele Radwallfahrten mit Wolfgang Üblacker an der Spitze folgen mögen.

Andacht zum Abschluss


Nach einer Fahrradsegnung und einer kurzen Mittagsrast auf dem Kirchplatz blies Wolfgang Üblacker dann wieder zum Aufbruch. Den Abschluss der Wallfahrt bildete wie schon in allen Jahren zuvor noch eine Andacht an der Lourdesgrotte beim Mitterhof. Bei dieser kurzen Andacht mit Pfarrer Christian Kalis wurde der Gottesmutter nochmals für eine gute und unfallfreie Heimkehr gedankt. Wolfgang Üblacker würdigte abschließend das disziplinierte Verhalten aller Teilnehmer und wünschte noch eine gute Heimfahrt.
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