Junge Eltern erhalten Rauchmelder
Lebensretter an der Zimmerdecke

Vermischtes
Waldsassen
06.03.2016
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Lätzchen mit Stadtwappen und Rauchmelder: Bei dem kleinen Empfang im Floriansstüberl gab's die obligatorischen Geschenke für die Eltern der jüngsten Waldsassen, die im vergangenen Halbjahr zur Welt gekommen sind.

9 der 25 eingeladenen Familien waren ins Feuerwehrgerätehaus gekommen. Es gab Kaffee und Kuchen, gebacken von den Feuerwehrfrauen. Bürgermeister Bernd Sommer sagte, die Stadt trage Sorge für die jüngsten und jungen Bürger. Dabei verwies der Bürgermeister auf die Kinderkrippen, den Kinderhort und die Ganztagsbetreuung und das Frühstücksangebot. Die Grundschule werde demnächst barrierefrei gestaltet - mit Aufzug und entsprechend umgestalteten WC-Anlagen.

Sommer bezeichnete es als besonders erfreulich, dass hinsichtlich der Altersstruktur junge Familien und Familien mit mehreren Kindern sich einen neuen Wohnsitz in Waldsassen suchen und schaffen. In der nächsten Zeit sollen die Kinderspielplätze wieder schön gestaltet werden; Eltern sollten Mängel immer bei der Stadt melden.

Feuerwehrkommandant Tobias Tippmann gab eine Einweisung für den Gebrauch der lebensrettenden Rauchmelder, von denen zwei und drei in den Wohnungen für Sicherheit sorgen sollten. Vom Gesetzgeber her müssten bis Ende 2017 Vermieter Sorge alle Wohnungen mit derartigen Geräten ausstatten. Mit Kurzfilmen zeigte der Feuerwehrkommandant auf, wie in Windeseile aus einem kleinen Flämmchen ein Wohnungsbrand mit schrecklichem Ausgang entstehen kann. Gerade nachts, wenn beim Menschen im Schlaf der Geruchssinn ausgeschaltet ist, schlägt der Rauchmelder bei der schon geringsten Rauchentwicklung Alarm. Im Film wurde verdeutlicht, dass bereits in 5 Minuten die Temperaturen bei einem Zimmerbrand bis auf 800 Grad steigen können.

Nachdem die Kleinen alle ihren Mittagsschlaf beendet hatten, zeigte Tobias Tippmann noch kurz die Montag auf und ließ ein Prüf-Signal ertönen. Die Familienbeauftragte der Stadt, Melanie Püttner informierte die Eltern über das Angebot von "KoKi - Netzwerk frühe Kindheit" und verwies auf Beratungsstellen des Netzwerkes. Dort könnten Eltern Rat rund um die Entwicklung ihres Kindes, Planung der neuen Lebenssituation, Erziehungsfragen und anderes mehr erhalten.

Freundschaften


Auch die Leiterin der Waldsassener Eltern-Kind-Gruppe, Monika Mittereder, informierte über das Angebot. Innerhalb des Kreises entstünden Freundschaften, die darüber hinaus auch noch weiter bestünden.
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