Konzert des Basilikachores aus Waldsassen
In der größten Kirche Veronas

Als prächtigste und größte Kirche Veronas gilt die Basilika Sant'Anastasia. Dort gab der Chor der Basilika Waldsassen während des Aufenthalts am Gardasee ein Konzert. In der oberen Reihe ganz links Pfarrer Monsignore Silvano Mantovani bei der Begrüßung und rechts Vittorino Beifiori. Bild: privat
Vermischtes
Waldsassen
02.06.2016
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Es war ein besonders Erlebnis für die Musizierenden und für die Besucher: Der Chor der Basilika Waldsassen durfte in der bekannten Basilika Sant'Anastasia ein Konzert geben.

/Verona. Den Auftritt der Waldsassener unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter ermöglicht hatte Vittorino Beifiori. Der Vorsitzende der Freunde des Klosters Waldsassen in Verona pflegt enge Kontakte nach Waldsassen, speziell zur Zisterzienserinnenabtei.

Das Konzert des Basilikachors, das in Verona mit Plakaten angekündigt war, bildete einen Höhepunkt während des Aufenthalts am Gardasee am verlängerten Wochenende nach Fronleichnam (wir berichteten kurz). Mit der besonderen Akustik in der größten Kirche Veronas kamen Sänger relativ gut zurecht und bereiteten den Zuhörern ein mit viel Beifall bedachtes Erlebnis. Der Basilikachor interpretierte die Missa brevis in B für Chor und Orgel von Christopher Tambling (1964-2015), außerdem unter anderem das "Ave verum corpus" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Organistin Silvia Gmeiner fand sich an dem ihr völlig unbekannten Instrument in kurzer Zeit gut zurecht.

Beifall für Solisten


Viel Beifall erhielten die Solisten - alle aus den eigenen Reihen des Chores: Ottmar Andritzky, Simone Hahn, Christine Kohl, Gisela Malzer, Lisa Müller sowie Katharina Pötzl.

Nach dem Konzert am Samstagabend gestalteten die Waldsassener in der Basilika St. Zeno den Gottesdienst zum Fronleichnamsfest. Es wird in Italien traditionell am Sonntag nach dem Feiertag hierzulande gefeiert. Hauptzelebrant war Abt Giovanni Ballarini, Konzelebrant war Waldsassens Stadtpfarrer Thomas Vogl. Ein besonderer Moment in der Basilika St. Zeno war das Halleluja von Georg Friedrich Händel (1695-1759), das die Sängerinnen und Sänger auf den Stufen vorm Altar anstimmen durften. Vor der Rückreise am Nachmittag hatte der Abt die Waldsassener noch zu einem Imbiss eingeladen. Der war war Veroneser Klosterfreunde um Vittorino Beifiori vorbereitet worden.
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