Liebe, Kommunikation, Körperkontakt
Seminar zur Einführung in die tiergestützte Pädagogik und Therapie

Großen Zuspruch fand die Einführung in die tiergestützte Pädagogik und Therapie im Programm der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen. Im Bild die Teilnehmer mit Geschäftsführer Ferdinand Sperber (links) sowie den Referenten Karin und Alexander Fischer (4. und 5. von links) mit Therapiehund "Jala". Bild: kgg
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Waldsassen
22.09.2016
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17 Teilnehmer, ausschließlich Frauen, waren gekommen: Großartig war die Resonanz auf das Seminar "Einführung in die tiergestützte Pädagogik/Therapie" im Programm der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen. Referenten waren das Ehepaar Karin und Alexander Fischer mit "Jala" - ein Therapiehund in Ausbildung. Grundsätzlich könne jeder Mensch, ob jung oder alt, von den gesundheits- und entwicklungsfördernden Wirkungen der Tiere profitieren, erklärte Ferdinand Sperber, Geschäftsführer der Stiftung, zu Beginn. Darum seien mit dem Kursangebot auch gezielt Kinderhäuser und Schulen mit angesprochen worden. Unter den Gästen aus dem Landkreis waren auch die Mittelschule Waldsassen und das Kinderhaus St. Michael Waldsassen mit deren Leiterinnen Claudia Strobl-Dietrich und Monika Demmer. Sperber dankte Bürgermeister Bernd Sommer für die Möglichkeit das "Kunsthaus" als Veranstaltungsraum nützen zu dürfen: Der eigene Kursraum im ehemaligen Gartenschulhaus stand aus, wie es hieß, "technischen Gründen" nicht zur Verfügung.

Karin Fischer - Erzieherin und angehende Heilpädagogin - und Ehemann Alexander - er ist Erzieher - zeigten die verschiedene Einsätze auf, etwa in Seniorenresidenzen in Marktredwitz und im Kinderhaus Elisabeth in Hohenberg. "Schon das Dasein des Tieres ist eine Bereicherung für unsere Sinne, es wird grundsätzlich als eine positive Wahrnehmung gewertet", sagt Karin Fischer.

Tier regt zur Bewegung an


"Unsere Wahrnehmung ist starken, klaren und natürlichen Reizen ausgesetzt." Das Tier sei gut geeignet, damit der Klient sich selber bewegt. "Das Tier regt zur Bewegung an und bewegt sich selber gerne", sagte Karin Fischer den motorischen Bereich ansprechend. "Liebe, Kommunikation und Körperkontakt - all das bietet ein Tier, egal ob man gerade Zeit hat oder nicht."
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