Ökumenische Bibelwoche
Vereint im Gebet

Beim Abschlussgottesdienst der ökumenischen Bibelwoche in der Basilika hielt Diakon Fritz Lieb (rechts, mit Stadtpfarrer Thomas Vogl, Gemeindereferentin Gertrud Hankl und Ministrant Peter Heindl) die Predigt. Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
23.01.2016
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Die Veranstaltungsreihe brachte katholische und evangelische Christen zum wiederholten Male zusammen: Mit einem ökumenischen Abendgottesdienst in der Basilika wurde am Donnerstag die Bibelwoche abgerundet. Diakon Fritz Lieb hielt die Predigt.

Das Motto lautete "Augen auf und durch". Im Mittelpunkt der Gesprächsrunden im evangelischen Gemeindezentrum und katholischen Jugendheim mit Diakon Fritz Lieb und Stadtpfarrer Thomas Vogl sowie dem Gottesdienst in der Basilika stand "Sacharja - ein jüdischer Prophet mit christlicher Ausstrahlung".

Die Gottesdienstfeier wurde vom evangelischen Posaunenchor und von Kirchenmusiker Andreas Sagstetter an der Orgel musikalisch gestaltet. Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich zu Beginn des Abschlussgottesdienstes, dass sich wieder eine stattliche Runde evangelischer und katholischer Gläubiger während der Bibelwoche, eingebunden in die "Woche der Einheit der Christen", im gemeinsamen Glauben an den einen Gott getroffen hat.

Diakon Fritz Lieb sagte in seiner Predigt, viele hätten schon über das neue Jahr 2016 geblickt und sich Zeit genommen, "... Zeit in die Zukunft zu schauen, zu träumen und der Sehnsucht einen Namen zu geben, Visionen zu spinnen von einer anderen Welt."

Kollekte für Bibelarbeit


Er selber, so Fritz Lieb, träume jetzt in seiner Ansprache mit Sacharja, diesem alten geheimnisvollen Propheten, der vor 2500 Jahren gelebt habe: Der Prediger stellte sich vor, dass Sacharja noch im Exil in Babylon lebt und dort spürt, dass die Zeit reif wäre endlich heimzukommen nach Jerusalem. Mit Sacharja schaute Diakon Fritz Lieb auf die Stadt, "... diese offene Stadt, in der alle Hierarchie ein Ende hat, alle Rivalität erstorben ist." Die Kollekte am Schluss des Gottesdienstes ist für die Bibelarbeit mit arabischen Christen in Palästina, Jordanien, Syrien und Ägypten bestimmt. "Die Menschen dort sind dankbar für die Stärkung durch das gemeinsame Lesen der Heiligen Schrift", sagte Lieb.

Die Spende ermögliche es Bibeln in arabischer Sprache herzustellen und zu verteilen. Außerdem würden Mitarbeiterinnen unterstützt, die für arabische Christen tätig sind und Bibel-Gruppen leiten.
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