Offenes Singen mit Verstärkung
Kniffliges für die Sängerschar

Die musikalische Gestaltung lag diesmal mit in den Händen des Personals der Kinderhäuser - links von St. Michael, in der Mitte die Musikanten Walter Pilsak und Dieter Kannenberg, rechts die Vertretung des Kinderhauses Tausendfüßler. Bild: kdi
Vermischtes
Waldsassen
12.05.2016
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"Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen" - dieses Motto hatte Josef Reindl für das Offene Singen im Mai ausgesucht. Und dazu aus den Kinderhäusern "St. Michael" und "Tausendfüßler" Verstärkung geholt.

Die Leiterinnen Monika Demmer vom St. Michael und Brigitte Nickl vom Tausendfüßler waren mit ihrem "Personal" gerne der Einladung gefolgt. So ging es gleich mit dem vierstimmigen Kanon vom "Bruder Jakob" los - und das auch noch in englischer und französischer Sprache. Nach drei Liedern, gewidmet dem zurückliegendem Muttertag, standen "Kindergartenlieder" lauf dem Programm.

Erläuterungen der Erzieherinnen zu einzelnen Liedern trugen zum Verständnis bei: Demnach geht es in den Kindergruppen auch darum geht, Kinder mit Bewegungsspielen und Pantomimen an Themen heranzuführen. So tanzt der "Bi-Ba-Butzemann" nicht nur im Kreis herum, " .... er schüttelt sich und rüttelt sich und wirft sein Säcklein hinter sich". Dies spielen die Kinder pantomimisch nach. Und im Lied "Wer will fleißige Handwerker seh'n" streicht der Maler die Wände oder näht der Schneider ein Kleid. Selbstverständlich durfte auch "Backe backe Kuchen" oder "Ein Männlein steht im Walde" nicht fehlen.

Monika Demmer stellte der "alteingesessenen" Sängerschar dann eine doch für manche knifflige Aufgabe. Im Lied "Wenn du fröhlich bist, dann ...." heißt es zunächst "... klatsche in die Hände". Es geht weiter mit "... schnippe mit dem Finger", "... klatsche auf die Knie", "... stampfe mit dem Fuß", und rufe laut "Hurra". In den einzelnen Strophen bereitete das keine Probleme. Als es jedoch in der letzten Strophe galt, alle Bewegungen nacheinander auszuführen, hatten doch so manche Schwierigkeiten die Reihenfolge einzuhalten.

Drei Chinesen


Weitere Lieder handelten unter anderem von der "Jungfer Liese" oder den "Drei Chinesen". Beliebt in den Kinderhäusern ist, so wussten die Erzieherinnen, das Lied vom "Bibihenderl". Es werde von den Kindern bei besonderen Anlässen immer wieder gerne gesungen. Das "Schlaflied für Anne" - in ruhigen Molltönen - beschloss den vergnüglichen Abend. So konnten Eltern oder Großeltern so manche Anregung für die Beschäftigung ihrer Jüngsten mit nach Hause nehmen.
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