Projekt der Realschule im Stiftland
Von Garten und Gemüse beeindruckt

Die Realschüler vorm Gartenschulhaus mit Michael Selinger (rechts) und (von links) Lehrer Tobias Wittwer und Hovhannes Georkean. Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
18.09.2016
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Voller Elan und gut gestärkt fürs neue Schuljahr verließen die motivierten Buben das Klostergelände. Offenbar lieferten die Schaschlik-Gemüsespezialitäten Kraft und Energie.

"Unser Essen ist nachhaltig und interkulturell": Dieses Fazit zogen Schüler der Realschule im Stiftland in der Umweltstation. Sie beteiligten sich anlässlich des vom bayerischen Umweltministerium geförderten Modellprojektes "Gärten im Wandel" mit den Themen interkulturelle Gärten und Gemüseproduktion weltweit.

Hierzu haben die fleißigen Burschen unter der Leitung ihres engagierten Lehrers Tobias Wittwer eine Ausstellung konzipiert, die nun im Öko-Pavillon der Umweltstation zu besichtigen ist. Die Anregung sich mit diesem Thema "Woher kommt unser Essen - Gemüse weltweit" intensiv im Biologieunterricht des Schuljahres 2015/16 zu beschäftigen, kam von Michael Selinger.

Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung zu Beginn des neuen Schuljahres mit einer Exkursion zum interkulturellen Gartenprojekt der Umweltstation. Der Garten und das gesunde Gemüse beeindruckten die Schüler. Später bereiteten sie gemeinsam ein besonderes Essen zu, zusammen mit dem hilfsbereiten und vielseitig talentierten Armenier Hovhannes Ggorkean (wir berichteten). Das Gemüse sammelten die Schüler frisch in den Themenbeeten des Kloster- und Naturerlebnisgartens - Tomaten, Paprika und Chili, Kartoffeln, Mais und Zwiebeln. Hier zitierte Selinger den Syrer Hassan Raquib, der noch zu Beginn des Projektes in Waldsassen lebte: "Die syrischen Bauern, die harte körperliche Feldarbeit vollbringen müssen, bevorzugen immer das frische Gemüse direkt vom Feld. Denn nur das bringt die nötige Power, um die schwere Arbeit auf den Feldern zu meistern." Zuvor hatte sich Lehrer Tobias Wittwer unter dem Beifall der Jungs bei Michael Selinger für den tollen Projektabschluss bedankt. Selinger selbst bedankte sich noch bei seinen beiden Helferinnen, Praktikantin Johanna Marks, und Pauline Schollmeyer, Freiwilliges Ökologisches Jahr, sowie bei Hovhannes Ggorkean der als Co-Referent agierte. Wie Michael Selinger ankündigte, soll anlässlich des Projekts auch noch ein Film gedreht werden.
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