Projekt wird dem Titel der Schule gerecht
Courage gegen Rassismus

Die Verbensammlung als Wandbild.
Vermischtes
Waldsassen
06.05.2016
34
0

Der Titel setzt auf Nachhaltigkeit. Deshalb arbeiten die Schüler fortwährend an der Thematik. Jetzt standen Formen der Diskriminierung im Vordergrund.

Seit dem Herbst 2014 trägt die Realschule im Stiftland das Prädikat "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (wir berichteten). Mit dem Kunstprojekt "Begreifen" wurden dieses Jahr bereits die 5. Klassen an diese komplexe Thematik herangeführt. Ableitend vom Titel "Begreifen" wurden von den Schülern jeweils beide Hände, teils unter Mithilfe des Banknachbarn, auf Tonpapier abgezeichnet und ausgeschnitten. Eine Hand davon wanderte jeweils in den Klassen-Pool und wurde von dort aus neu verteilt. In einer neuen Klassengemeinschaft war damit gleichzeitig der Gedanke der Annäherung der Schüler untereinander verbunden.

Die Ausgestaltung der Hände erfolgte laut Pressemitteilung mittels Dot-Painting, einer Maltechnik der Aborigines. Das dabei vermittelte Hintergrundwissen hob die Aborigines klar als benachteiligte Minderheit einer Gesellschaft hervor. Im weiteren Unterrichtsverlauf erfolgte eine Klärung der Begriffe "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", die das aktiv Handelnde in den Mittelpunkt der Überlegungen rückte. Gemeinsam mit Kunstlehrerin Birgit Plößner überlegten die Schüler nun, was zu tun wäre, um Menschen aktiv vor Diskriminierung und Ausgrenzung zu schützen. Dabei ist bemerkenswert, wie feinsinnig und facettenreich bereits Kinder ein positives und erwünschtes Verhalten gegenüber diskriminierten Menschen beschreiben können. Aus der umfangreich erstellten Verbensammlung gestaltete jeder Schüler abschließend eine Idee künstlerisch aus. Das Resultat der Gemeinschaftsarbeit ist an einer Pinnwand in der Aula der Realschule im Stiftland zu bewundern.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.