Realschülerinnen bei Aktionstag
Sozialer Fingerabdruck

Vermischtes
Waldsassen
29.07.2016
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Getreu dem Motto "Wir hinterlassen unseren sozialen Fingerabdruck" machten sich 170 Schülerinnen der Mädchenrealschule auf den Weg an ihren Arbeitsplatz: Wer an diesem Montag beim Bäcker war, im Supermarkt einkaufte oder sein Kind vom Kindergarten abholte, wunderte sich vielleicht über die ungewöhnlichen Mitarbeiter.

4500 Euro aus Waldsassen


Die Mädchen aus den fünften bis neunten Jahrgangsstufen durften sich einen Arbeitgeber suchen und mussten somit an diesem Tag nicht die Schulbank drücken. Die 80 000 Schüler erwirtschafteten dabei auch heuer wieder knapp 1,5 Mio. Euro. "Einen stolzen Anteil von ungefähr 4500 Euro steuerten dabei die Schülerinnen aus Waldsassen bei", heißt es dazu in der Pressemitteilung der Schule.

Als Arbeitgeber standen Apotheken, Schulen, Kommunalbetriebe, Handwerksbetriebe, das Kloster selbst und viele mehr über die Landkreisgrenzen hinweg zur Verfügung. Nicht zu vergessen sind die vielen Eltern, Großeltern oder Bekannten der Schülerinnen, die zu Hause etwas Arbeit hatten und somit diese große deutschlandweite Aktion unterstützten. "Wir sind sehr froh über die Unterstützung durch die Unternehmen und Familien. Vor allem die Mädchen der unteren Jahrgangsstufen fünf bis sieben waren sehr stark beteiligt. Die Klasse 5 B schaffte es gar, dass alle 31 Schülerinnen einen Arbeitsplatz hatten", berichtet der Initiator an der Schule, Florian Trißl. "Die große Teilnehmerzahl überraschte uns bei unseren Schülerinnen nicht, dass allerdings jede Schülerin im Durchschnitt über 25 Euro durch ihre Tätigkeit spendete, das war nicht vorhersehbar und bestätigt unseren Schritt, mit unserer Schule an dieser Aktion teilzunehmen", so Rektorin Kerstin Reiter. (Info-Kasten)

HilfsprojekteDer "Soziale Tag" ist Deutschlands größte Schüleraktion. Der gemeinnützige Verein "Schüler Helfen Leben" unterstützt seit 1992 Projekte für Kinder und Jugendliche in Syrien und auf dem Balkan. 250 Schülerinnen aus Deutschland entscheiden jährlich in Berlin über die Verteilung des Geldes. Bei der ersten Teilnahme der Mädchenrealschule nahmen drei Schülerinnen an diesem Treffen im Mai teil. Auserkoren worden sind die Projekte "Gewalt ist keine Lösung - Bekämpfung von Geschlechterungleichheiten" in Tirana (Albanien) und "Gemeinsam in eine bessere Zukunft - Hilfe für Straßenkinder in Jordanien".
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