Realschülerinnen verbringen einen Tag in der Umweltstation
Pikierstäbe und Bratäpfel vom Lagerfeuer

Die Schülreinnen zusammen mit ihren Betreuern und dem Leiter der Umweltstation, Michael Selinger (rechts) Bild: hfz
Vermischtes
Waldsassen
22.02.2016
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Es war nicht das erste Mal, dass die GTK 5 a der Mädchenrealschule Waldsassen unter der Leitung von Astrid Plobner Gast in der Umweltstation der Abtei waren. Das Motto dabei lautete: "Gärten im Wandel - Waldsassen IS(S)T nachhaltig und interkulturell".

Quadratisch, praktisch, gut


Der Leiter der Umweltstation, Michael Selinger hatte sich als Thema für den außerschulischen Tag den Bau eines Quadratbeetes, das Schnitzen von Pikierstäben und das Zubereiten von Bratäpfeln mit Honig, mit den umweltstationseigenen Lageräpfeln "Danziger Kantapfel" am Lagerfeuer vorgenommen. Das aus Holz angefertigte Quadratbeet bringe viele Vorteile, erklärte der Experte. Es lasse sich schnell auf- und abbauen.

Dadurch sei praktisch auf jedem noch so kleinem Gelände ein eigener Garten möglich. Die Mädchen konnten nach Herzenslust ihre abgegrenzten Beete individuell gestalten. Ziel dabei war es das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für saisonale Gemüsearten zu fördern.

Vor der Arbeit vergnügten sich die jungen Damen aber erst einmal bei einigen Naturerlebnisspielen. Nach dem Aufwärmen fing ein Teil der Klasse schon an, das Quadratbeet, welches Silvan Rosner und Ramona Schack zusammen mit den Flüchtlingen Chiardell, Marwan und Rakib vorbereitet hatten, zusammenzubauen.

Professionelle Hilfe


Silvan Rosner, unermüdlich in der Umweltstation engagiert, FÖJlerin Rebecca Stuhrmann und Ramona Schack, zuständig für Kunst und Integration, unterstützten die Schülerinnen beim Zusammenschrauben des Beetes mit vollem Einsatz.

Ein weiterer Teil der Klasse zauberte währenddessen ein perfektes Lagerfeuer, auf dem später noch Bratäpfel mit Honig erzeugt wurden.

Der dritte Teil bereitete schon die Haselnussstecken für die Pikierstäbe, ein Hilfsmittel zum eintopfen von Jungpflanzen, vor. Diese wurden in 20 Zentimeter lange und gleich dicke Stücke geschnitten. Danach konnten die Mädchen sie mit Taschenmessern verzieren.

Süße Belohnung


Nach getaner Arbeit gab es zur Belohnung die besagten Bratäpfel und dazu heißen Apfelpunsch mit Zimt. Ihre Pikierstäbe durften die Mädchen mit nach Hause nehmen.
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