Rotary-Club Stiftland spendet 15000 Euro
Rotary-Club macht Blinde sehend

Einen Scheck über 15 000 Euro überreichte der Rotary-Club Stiftland an Ulrike Veismann von der "Christoffel-Blindenmission". Von links Klaus Kupke, Ulrike Veismann, Alfred Lauterbach und Dr. Berthold von Lindenfels. Bild: kgg
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24.06.2016
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Mit der Ehrenurkunde des Rotary-Clubs Stiftland zeichnete Präsident Karlheinz Scharf Wolfgang Karbstein (links) und Wolfgang Wagner (rechts) für ihr herausragendes Engagement bei der Kampagne "Äthiopien" aus. Bild: kgg

Blinden das Augenlicht schenken. Diesen hohen Anspruch hat sich der Rotary- Club Stiftland auf seine Fahnen geschrieben. Ulrike Veismann nahm beim Clubabend für die "Christoffel-Blindenmission" einen Scheck über 15 000 Euro entgegen.

Das 16-jährige Engagement des Rotary-Clubs Stiftland in Äthiopien stand im Mittelpunkt eines Club-Meetings. Präsident Karlheinz Scharf begrüßte beim Treffen, bei dem die Augenklinik "Debre Markos" in Äthiopien im Mittelpunkt stand, viele Gäste. Scharf ging kurz auf die Probleme Afrikas ein und sagte, dass die Armut ein Grund dafür sei, dass sich viele Afrikaner die in Jammer und Elend stecken, auf den Weg nach Europa machen.

Dr. Berthold Freiherr von Lindenfels stellte das von ihm als Präsident im Jahr 2000 angestoßene Hilfsprojekt "Debre Markos" vor. Alles habe damals klein und ganz bescheiden angefangen und aus der kleinen Pflanze habe sich bis heute ein mächtiger Mammutbaum entwickelt.

Präsidenten bewegen


Jeder Präsident sei bestrebt etwas anzustoßen. So sei im Jahr 2000 die Idee zu einer Augenambulanz in Äthiopien geboren worden. Die Finanzierung habe dem damaligen Club-Präsidenten einige schlaflose Nächte gekostet, sagte der Sprecher. Geld zu beschaffen sei schwierig gewesen.

Dabei habe ihn der Weg auch nach Wiesau zu Klaus Kupke geführt, der von der Idee begeistert gewesen sei und sagte "wir machen das." Die Sache wurde professionell angepackt und zusammen mit der Hilfsorganisation "Christoffel-Blindenmission" auf eine fruchtbare Basis gestellt.

Klaus Kupke ließ die 16-jährige Kampagne Äthiopien Revue passieren. Nach zwei Besuchen wurde 2005 die Vision aufgegriffen eine eigenständige Augenklinik in "Debre Markos" zu bauen. Im Februar 2007 wurde sie eingeweiht.

24 Tonnen Hilfsgüter


2010 konnten durch das Engagement des Rotary-Clubs Räume für eine gynäkologische Abteilung mit OP-Raum und Kreissaal und einer Bettenstation sowie 2012 eine Notfallstation errichtet werden. Wie Kupke erklärte, seien zwischenzeitlich über 24 Tonnen Hilfsgüter per Schiff oder Flugzeug nach Äthiopien transportiert worden. Pro Monat werden bis zu 900 Patienten augenärztlich behandelt. 14 000 Geburten wurden seit der Errichtung der Gynäkologie registriert, 19 000 Patienten behandelt.

"Unser Projekt wird mit unserer Hilfe und Unterstützung weiterlaufen", sagte der Sprecher und bedankte sich bei Ulrike Veismann und der "Christoffel-Blindenmission" für die Unterstützung. Dank zollte Kupke allen die hilfreich zur Seite stehen und weiter mithelfen diese Kampagne am Laufen zu halten.

Alfred Lauterbach freute sich zusammen mit Präsident Karlheinz Scharf, Klaus Kupke und Berthold von Lindenfels einen Scheck über 15 000 Euro an die "Christtoffel- Blindenmission" übergeben zu können. Ulrike Veismann hob dabei das großartige Engagement des Rotary-Clubs Stiftland in Äthiopien hervor und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Großes Engagement


Bevor Ulrike Riedl mit vielen Bildern über ihren Einsatz in der Brillenwerkstatt in "Debre Markos" berichtete, zeichneten Präsident Karlheinz Scharf Florian Wagner und Wolfgang Karbstein mit Urkunden für ihr Engagement (Freistellung von Personal und persönlichen Einsatz als Optiker in der Blindenwerkstatt) aus.
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