Schatzsuche in der Wondreb

Voller Spannung suchten die Kinder den Inhalt der Schürfschüsseln ab.
Vermischtes
Waldsassen
02.09.2016
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Wer wollte nicht schon einmal nach Gold und Edelsteinen suchen? An der Wondreb in Waldsassen hatten zahlreiche Kinder dazu jetzt wieder die Gelegenheit.

Zum fünften Mal schon hatte die Umweltstation der Abtei Waldsassen im Rahmen des Ferienprogramms dazu eingeladen, in die Haut eines Trappers zu schlüpfen. Leiter Michael Selinger begrüßte zum wiederholten Mal den erfahrenen Mineraliensammler und Goldschürfer Karl Ochantel, genannt Charly, aus Vohenstrauß. Selinger freute sich, dass diese Aktion bei den Mädchen und Buben nach wie vor gut ankommt.

Nach einer kurzen Einführung, bei der Charly die Kinder unter anderem damit überraschte, dass Gold in jedem Mobiltelefon und in jedem Computer steckt, ging es auf die Suche. Dabei mussten die Kinder verschiedene Stationen durchlaufen. Zunächst wurden an die kleinen Goldsucher schwarze Kunststoff-Schüsseln ausgeteilt, in die Charly für eine Art "Trockenübung" Sand aus kleinen Säckchen schüttete. Daraus mussten winzig kleine, goldgelb angemalte Steinchen herausgelesen werden. An der nächsten Station mussten die Kinder im Sand kleine Edelsteine suchen. Danach ging es ans Wondreb-Ufer, wo einige der Kinder mit Michael Selinger und Charly ins Flussbett stiegen - ausgestattet mit Stiefelhosen, Spaten und Schaufeln. Nun galt es, Material in die Schürfschüsseln zu schütten und dann nach "Schätzen" wie Gold und Edelsteinen zu durchsuchen.

Bratäpfel am Lagerfeuer


Nachdem alles andere als Gold zum Vorschein gekommen war, hatte Charly ein "Trostpflaster" parat: In die Schürfschüsseln der Kinder entleerte er kleine Tütchen mit feinem Sand, in dem sich winzige Goldplättchen ("Finnland-Gold") befanden. Mit etwas Unterstützung von Charly und Michael Selinger wurden diese mit dem Finger herausgefischt und in mit Wasser gefüllten Glasröhrchen aufbewahrt. Alle gefundenen "Schätze" durften zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Bevor der spannende Feriennachmittag zu Ende ging, zeigte Michael Selinger den Kindern, wie man am entzündeten Lagerfeuer schmackhafte Bratäpfel zubereitet. Danach überreichten Michael Selinger und Karl Ochantel allen ein "Goldwäscher-Diplom". Selinger freute sich über den Ehrgeiz und die Motivation der Kinder, in der Wondreb stehend nach Gold und Edelsteinen zu suchen. "So etwas Schönes kann man in keinem Zimmer mit Fernsehen und Computer erleben", so Selinger. "Bleibt lieber draußen!" Sich in der Natur zu bewegen, sei ein einzigartiges Erlebnis.
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