Schlüsselclub renoviert Ruhebänke
Investition für Dorfgemeinschaft

Nach getaner Arbeit ließen sich die Mitglieder des Schlüsselclubs auf der Bank bei der Weißen Marter nieder und stärkten sich anschließend bei einer Brotzeit (von links sitzend: Robert und Florian Bartl, Norbert Ernstberger und Vorstand Walter Heindl. Stehend von links Günther Bauer, Udo Zinnecker und Christian Betzl. Bild: hfz
Vermischtes
Waldsassen
14.10.2016
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Die Bretter waren morsch. Auch die teils aus Beton gegossenen Füße mussten ersetzt werden. Bei einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion renovierte der Schlüsselclub Ruhebänke im Ortsgebiet.

Münchenreuth. 1980 hatte die damalige Führungsmannschaft unter dem Vorsitz von Josef Bartl, dem Schriftführer Albert Ernstberger und dem Kassier Berthold Hübner die Initiative ergriffen und die Ruhebänke aufgestellt, erinnert Schlüsselclub-Vorsitzender Walter Heindl. "Die Sitzauflage wurde zwar im Laufe der Jahre schon einmal ersetzt, aber diesmal war es eine Generalsanierung."

Spezielle Schalungsform


Einige Betonfüße wären schon ausgebrochen gewesen. Die Originalfüße goss übrigens Josef Bartl in einer speziell für diesen Zweck angefertigten Schalungsform. "Selbstverständlich ist es deshalb nur, dass nun auch sein Sohn Robert und der Enkel Florian aktive Stützen des Vereins sind und bei der Renovierung kräftig mit Hand anlegten", berichtet Heindl.

Douglasie statt Fichte


Das bisher verwendete Fichtenholz wurde durch die wetterbeständigere Douglasie ersetzt. Zimmerermeister Norbert Ernstberger war für die Vorbereitung und den Zuschnitt des Holzes verantwortlich. Zudem trafen sich im Vorfeld die aktiven Rentner des Vereins und strichen das Holz mit einer witterungsbeständigen Lasur.

Die 11 Ruhebänke stehen für Wanderer auf dem Weg von Münchenreuth zur Kappl, am Steinweg Richtung Dietzenberg, bei der Weißen Marter für eine kleine Sitzweil bereit. Auch in Pechtnersreuth wurde an der sogenannten "Goaßleitn" eine Sitzbank aufgestellt. Zudem dienen die Bänke im Dorf als Treffpunkt für Ruhepausen, als Wartebank für Fahrgemeinschaften oder auch für die Mitarbeiter des Stadtbauhofes als Brotzeitbankl, wenn sie in Münchenreuth die Grünflächen der Gemeinde mähen. Zu erkennen sind die Bänke an einem kleinen Schildchen, welches auf die Stifter verweist. Abschließend wären sich die Mitglieder des Vereins einig gewesen, dass dies wieder eine gewinnbringende Investition für die Dorfgemeinschaft aus den Erlösen der Faschingszüge gewesen sei.
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