Sozial-AG
Freizeit für die alten Leute in den Seniorenheimen

Sechs Mädchen und vier Jungen aus der 8. und 9. GTK der Waldsassener Mittelschule engagieren sich im Rahmen "Sozial AG" in ihren Freizeitstunden in den beiden Alten- und Pflegeheimen. Im Bild die Schüler zusammen mit Altenheimleiter Bernhard Riedl und Kathrin Dietz (von links), Stadtpfarrer Thomas Vogl (Vierter von links und daneben Anika Birner, Sandy Wendt und Rektorin Claudia Strobel-Dietrich. Bild: kgg
Vermischtes
Waldsassen
23.11.2016
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Zehn junge Leute wollen Senioren den Lebensabend verschönern: Seit 23 Jahren engagieren sich Jugendliche der Mittelschule in der Sozial-Arbeitsgemeinschaft ("Sozial-AG)" und teilen ihre Freizeit mit Bewohnern der Alten- und Pflegeheime St. Martin und St. Maria.

Jetzt waren die sechs Mädchen und vier Jungen der 8. und 9. Ganztagesklasse (GTK) in Begleitung von Rektorin Claudia Strobel-Dietrich, Lehrerin Sandy Wendt und Lehramtsanwärterin Anika Birner ins Heim St. Martin gekommen. Die Nachbarn stsellten sich bei der Leiterin der sozialen Betreuung, Kathrin Dietz, und Hausherrn Stadtpfarrer Thomas Vogl vor. Rektorin Claudia Strobel-Dietrich unterstrich, dass nach längerer Pause wieder vier Buben mit im Team sind und unter den Mädchen zwei junge Syrerinnen und eine Armenierin, die sich hier engagieren werden. "Empathiefähigkeit und Sozialkompetenz sind die Schlüsselqualifikation der Zukunft", gab die Rektorin den jungen Leuten mit auf den Weg. Computer und andere technische Geräte könnten sich nicht in einen Menschen einfühlen, dies können nur Menschen selber", sagte die Rektorin und dankte Lehrerin Sandy Wendt, die seit einigen Jahren diese "Sozial AG" betreut. Ein Dank galt der Altenheim-Leitung und auch Kathrin Dietz für die Möglichkeit, dass sich junge Menschen hier wöchentlich sich eine bis eineinhalb Stunden für ältere Menschen engagieren und auch eigene Erfahrungen sammeln können.

Tradition wird fortgesetzt


Lehramtsanwärterin Anika Birner will die Arbeit der Sozial-AG als Hausarbeit für ihr 2. Staatsexamen starten. Stadtpfarrer Thomas Vogl fand es als positiv und besonders erfreulich, dass Claudia Strobel-Dietrich als neue Schulleiterin diese Tradition fortführt und einen Blick weiter dafür zu haben. Der Stadtpfarrer zollte den jungen Leuten hohen Respekt für die Bereitschaft Freizeit für die ältere Generation aufzubringen. Er ermutigte die jungen Leute keine bange dabei zu haben und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Respekt zollte Thomas Vogl den vier Jungs. "Ihr werdet sicher der Schwarm aller Seniorinnen im Alten- und Pflegeheim sein." Kathrin Dietz zeigte sich zuversichtlich, dass alles wieder gut funktionieren werde. Sie wünschte sich und auch den jungen Leuten, dass manche darin eine beruflichen Chance sehen und finden.
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