Spende für Schwerkranken-Förderverein
Familie Schnur übergibt 8730 Euro

Vor dem "Spender-Baum" - einem Keramik-Wandbild den Namen von Gönnern und Förderern auf den Blättern - überreichten Inge und Hans Schnur sowie Tochter Sara Kraus die Spende der letzten Aktion. Von links Dr. Susanne Kreutzer, Sara Kraus, Hans Schnur, Dr. Ehrenfried Lachmann, Waltraud Koller-Girke, Inge Schnur und Beate Spickenreuther. Die Vertreter des Fördervereins würdigten die engagierte Arbeit der Familie in all den Jahren. Bild: hfz
Vermischtes
Waldsassen
07.05.2016
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"Das war der letzte Weihnachtsmarkt", erklärte Hans Schnur den überraschten Vorstandsmitgliedern des Schwerkranken-Fördervereins bei der Spendenübergabe in der Palliativstation im Hause Neustadt/WN. Hans und Inge Schnur und Sara Kraus hatten 8730 Euro mitgebracht - der Erlös des Verkaufsstands im Advent 2015.

Die zweithöchste Spendensumme in all den Jahren fließt in die Ausbildung für die ambulante Palliativversorgung und in die Weiterbildung einer Palliativärztin. Die Station sei 80 Prozent ausgelastet, wie es hieß. Wenn ein Patient stirbt, bleibe das Zimmer 24 Stunden leer. Dieser Tag wäre auch eine Auszeit fürs Personal. "Sonst wird der Tod zur Routine", so Pflegedienstleiterin Beate Spickenreuther.

Die Familie Schnur hat in neun Jahren 70.000 Euro an den Schwerkranken-Förderverein gespendet. „Unser Ziel ist erreicht. Die palliativmedizinische Versorgung ist in der Region angekommen“, meinten Inge und Hans Schnur.
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