Stadt Waldsassen beschert Menschen mit Behinderung einen besonderen Nachmittag
Gemütliche Stunden bei Zitherklang

Gruppenbild mit dem Nikolaus und Pater Marianus Kerketta (rechts), Petra Sommer-Stark (sitzend rechts) und dahinter Ursa Pilz. Bild: kdi
Vermischtes
Waldsassen
18.12.2015
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Mit großer Spannung warteten Menschen mit Behinderung bei der Weihnachtsfeier im Kappl-Wirtshaus auf den Nikolaus. "Wir sagen euch an den lieben Advent" - mit diesem und anderen weihnachtlichen Weisen stimmte das Zither-Duo Lydia Häckl und Anni Malzer bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen auf den besinnlichen Teil des Nachmittags ein. Die Stadt Waldsassen hatte zu dieser Feier eingeladen. Petra Sommer-Stark, die Beauftragte der Stadt Waldsassen für Menschen mit Behinderung, freute sich über die vielen "bekannten Gesichter" unter den Gästen. Seitens der Kirche überbrachte Pater Marianus die Grüße von Stadtpfarrer Thomas Vogl und der Pfarrei. Bürgermeister Bernd Sommer bedankte sich bei den Organisatorinnen Petra Sommer-Stark und Ursa Pilz für die Gestaltung des Nachmittages. Nach der Geschichte vom kleinen Tannenbaum, der ein Christbaum sein wollte - vorgetragen von Ursa Pilz - erinnerte Petra Sommer-Stark mit Bildern an verschiedenen Veranstaltungen der vergangenen fünf Jahre, vor allem von den Sommerfesten in Kondrau. Groß war die Begeisterung, wenn sich die oder der Eine oder Andere auf der Leinwand wieder finden konnte.

In froher Erwartung begrüßten die Gäste anschließend den Nikolaus. Als altgedienter "Stabs-Offizier" freute sich Stefan Schmid, als er wieder die Obhut über den Nikolaus-Stab übertragen bekam. Günther Juba verstand es Kindern, Jugendlichen und auch manchem Erwachsenen die Angst vor dem Nikolaus zu nehmen und brachte mit wohlgesetzten Worten Lob und auch kleine Kritik an. So manchem Dickkopf und Trotzköpfchen wurde so aus dem goldenen Buch die ein oder andere "Sünde" verlesen.

Mit einem Gedicht entrichtete Margit Forster die Grüße an den Nikolaus. Zuguterletzt waren alle zufrieden, als sie vom Nikolaus eine Tüte mit Geschenken bekamen. Eine besondere Überraschung waren für jeden die selbstgestrickten Wollmützen, bereit gestellt von der Urlauberfamilie Kleinerth, die beim Sommerfest dieses Jahr mit als Gäste anwesend war. Gestärkt mit einer Brotzeit ging's am späten Nachmittag in aller Zufriedenheit nach Hause.
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