Von der Bedeutung der Hände

Vermischtes
Waldsassen
01.09.2016
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Ungebrochen ist das Interesse an Hildegard-Führungen durch den Naturerlebnisgarten der Abtei Waldsassen. Umweltstation-Leiter Michael Selinger hieß dazu jetzt wieder zahlreiche Besucher willkommen. Bei Hildegard-Expertin Johanna Eisner bedankte er sich für die anhaltende Bereitschaft zum Anbieten von Führungen, bei denen man mit allen Sinnen eintauchen könne in die Welt der Heilkräuter. Selinger freute sich auch über die Anwesenheit von Professor Clemens Geißler, Mitbegründer und Ideengeber der Umweltstation und des Naturerlebnisgartens. Michael Selinger dankte auch den Schwestern Sophia, Raphaela und Hanna-Maria für den meditativen Impuls zur Einstimmung auf die Hildegard-Führung. In den thematischen Mittelpunkt stellten die Zisterzienserinnen dabei die Hände, die man schon am frühen Morgen beim Aufstehen zum Waschen oder Zähneputzen und dann den ganzen Tag über für die verschiedensten Tätigkeiten brauche. "Unsere Hände sind die wichtigsten Instrumente, die wir besitzen", sagte Schwester Raphaela. Eine offene Hand, hingestreckt zur Begrüßung, sage dem anderen, dass er beachtet werde und willkommen sei. Eine geschlossene Hand bzw. eine geballte Faust signalisiere dem anderen, dass er in Gefahr sei und mit allem rechnen müsse. "Eine Hand auf die Schulter des anderen gelegt sagt aus, dass er mir etwas bedeutet und ich fähig bin, ihn zu verstehen." Schwester Hanna-Maria rief die Anwesenden dazu auf, dass sie ihre eigenen Hände betrachten sollten. Ein Dankgebet zu Gott für die "wunderbar geschaffenen Hände und den Körper als Wunderwerk" rundete die meditative Einstimmung ab. Anschließend führte Johanna Eisner die Besucher in die vielfältige Welt der Hildegard von Bingen ein. Bild: kgg

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