Wasserwarte aus dem Landkreis bei Kondrauer
Von der Quelle in die Flasche

Die Wasserwarte aus dem Landkreis mit Kondrauer-Geschäftsführer Jonas Seidl (links) und Betriebsleiter Florian Hruby (hintere Reihe, Dritter von links) bei der Antonienquelle. Bild: pz
Vermischtes
Waldsassen
13.05.2016
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"Blubber" oder Mineralien wären drin - idealerweise beides. Sagen Besucher, wenn sie nach den Vorzügen von Mineralwasser gefragt werden. Diesmal aber blieben die üblichen Standard-Antworten aus.

Kondrau. Denn die Gäste kannten sich aus in dem Metier: "Das ist ein tolles Naturprodukt", sagte Jonas Seidl über Mineralwasser. Der Geschäftsführer-Gesellschafter bei Kondrauer begrüßte am Mittwoch vorm Verwaltungsgebäude Wasserwarte aus dem Landkreis. Sie besichtigten zum Abschluss der "Wasserwerks-Nachbarschaft" die Anlagen des Mineralwasser-Abfüllers vor den Toren Waldsassens. Betriebsleiter Florian Hruby gab technische Erläuterungen - etwa über das Verfahren zum Enteisen des Mineralwassers.

"Es gibt Schlimmeres ..."


Den Weg von der Quelle bis zur Flasche zeichneten die Besucher zusammen mit den Kondrauer-Vertretern nach. "Es gibt Schlimmeres bei diesem Wetter", meinte Seidl, als er die Gruppe zur kurzen Tour durch den Kondrauer Quellenpark einlud. Bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen machte sich die Gruppe auf den Weg. Die Länge eines Teilabschnitts vermittelte einen Eindruck davon, wie tief die Schichten liegen, aus denen Mineralwasser sprudelt. "Vom Verwaltungsgebäude bis hier sind es 275 Meter." Seidl erläuterte, dass die tiefste der fünf Quellen 282 Meter hinabreicht.

Der Besichtigung bei Kondrauer ging am Vormittag ein Theorieteil voran: Im Gasthof Sommer stellte Bürgermeister Bernd Sommer die Klosterstadt vor. Weitere Referenten waren unter anderem Kondrauer-Geschäftsführer Jonas Seidl sowie der Leiter der Nachbarschaft, Gerhard Daubner.

Neben dem Wasserwarten aus dem Landkreis waren mit dabei Vertreter der Fachbehörden - vom Gesundheitsamt Tirschenreuth Nadine Tretter und Jürgen Lober, vom Wasserwirtschaftsamt Weiden Max Wiederer und Jochen Wehera sowie zwei Anwärter für den gehobenen Dienst, Thomas Spachtholz und Johannes Pausch. (Hintergrund)

HintergrundDie Wasserwerks-Nachbarschaften sind für das technische Personal Hilfestellung für ihre täglichen Aufgaben in den Wasserversorgungsanlagen. Es werden Vorschriften und Regelwerke behandelt, neue Arbeitsverfahren und Methoden vorgestellt und die Fachbehörden informieren über anstehende Neuerungen. Zudem stehen sie in der Fragestunde den Wasserwarten und -Meistern mit Rat zur Seite. Leiter der Nachbarschaft ist Gerhard Daubner. Er ist Wassermeister und technischer Leiter des Zweckverbands zur Wasserversorgung Oberes Fichtelnaabtal. In Waldsassen waren 59 Personen dabei. (pz)
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