Wüsten-Urlauber Diana und Rüdiger Fritsch
Hefeteig-Dichtung hält bis Deutschland

Diana und Rüdiger Fritsch luden zu einen faszinierenden Vortrag über die Sahara in die Aula des Klosters Waldsassen ein. Ferdinand Sperber (rechts), Geschäftsführer der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen, hieß das Ehepaar willkommen. Bild: kro
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Waldsassen
20.10.2016
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Diana und Rüdiger Fritsch entführten die rund 90 Besucher in die Sahara - mit fantastischen Bildern und beeindruckenden Videosequenzen: Unter dem Motto "Die Kunst des Sehens" zeigte das Ehepaar - sie Lehrerin an der Mittelschule in Tirschenreuth und er Lehrer an der Europaberufsschule in Weiden - Aufnahmen aus Algerien, Tunesien, Lybien, Marokko, Westsahara und Mauretanien. Die Bilder waren zwischen 1996 bis 2013 entstanden.

"Wüstenvirus"


Ihre Reisen führen Diana und Rüdiger Fristch jeweils individuell durch. Begleitet wurden sie von Freunden, die ebenso dem "Wüstenvirus" verfallen sind. Als Reisefahrzeug diente ihnen ihr speziell umgebauter Geländewagen. Die beiden Referenten verwiesen darauf, dass sie ihre expeditionsähnlichen Fahrten aus Sicherheitsgründen nur mit mindestens zwei Fahrzeugen erfolgten, da sie sich autark im Herzen der Wüste bewegen mussten und teilweise Hunderte Kilometer entfernt von der nächsten Besiedelung waren. Die Orientierung abseits jeglicher Straßen und Pisten erfolgte durch GPS und Kompass.

Hohe Dünen, steinige Ödnis


Die beiden Globetrotter führten die Zuhörer durch unendlich scheinenden Wüstengebiete mit bis zu 90 Meter hohen Dünen, steiniger Ödnis abseits jeder Zivilisation, aber auch in fruchtbare Oasen und funkelnden Seen und zu sehr gastfreundlichen Menschen. Die Globetrotter berichteten auch von kuriosen Erlebnissen auf ihren Reisen. So wurde auf einer der Touren unter anderem ein leckender Dieseltank mit Hefeteig abgedichtet, der bei 50 Grad im Schatten sofort trocknet. Die Abdichtung hielt bis nach Deutschland. Wer mehr von den beiden Reisebegeisterten erfahren und sehen möchte: Am 11. November findet ab 19.30 Uhr in Plößberg in Großen Saal des Campingplatzes ein weiterer Vortrag statt. Es geht um Albanien, eines der letzten "weißen" Flecke Europas. Gezeigt werden Bilder und Videosequenzen über ein nahezu unbekanntes Land mit grandioser Landschaft und herzlichen Menschen.
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