Ende Februar in der Realschule der Zisterzienserinnen
Ausbildung zum Anfassen

Den "Event-Charakter" der Ausbildungsmesse am 27. Februar stellten die Organisatoren Manfred Dietrich und Hilmar Fütterer (Vierter und Fünfter von rechts) bei der Vorstellung des Programms in der Realschule der Zisterzienserinnen heraus. Der Gang und die Klassenräume im zweiten Obergeschoss sowie das Freigelände bilden ausreichend Platz für die Lehrstellen-Börse, die Angebot und Nachfrage zusammenbringen soll. Bild: pz
Wirtschaft
Waldsassen
04.02.2016
328
0

Davon, dass die Zeit für eine solches Angebot zu Beginn des Jahres nicht passt, wollen die Organisatoren nichts wissen. "Die Unternehmen schwenken um", sagt Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich über die Ausbildungsmesse.

Denn früher mussten junge Leute um eine Lehrstelle kämpfen; inzwischen sei es eher umgekehrt. Firmen werben intensiv um beruflichen Nachwuchs. Deshalb gebe es bei der Einstellung von jungen Leuten auch einen zeitlichen Vorlauf - lange vor dem Ende der Schulzeit. "Inzwischen kommen schon die 8. Klassen", weiß Dietrich. Dass die Ausbildungsmesse am Samstag, 27. Februar in der Realschule der Zisterzienserinnen eine hervorragende Plattform liefert, zeigt die Anzahl der Anmeldungen: 46 Unternehmen und Institutionen aus der Region und ein Gemeinschaftsstand werden dabei sein. Mehrere Anbieter sind neu dabei - etwa das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Die Behörde wird im Zuge der Behördenverlagerung in die Klosterstadt angesiedelt. Martin Faget, der die Ausbildungsmessen organisiert, war bei der Vorstellung des Programms am Mittwoch krankheitshalber entschuldigt. Deshalb präsentierten Gründerzentrums-Geschäftsführer Manfred Dietrich und Hilmar Fütterer (Projektleitung Bildungsmanagement) die Einzelheiten. Dietrich unterstrich den "Event-Charakter" der Veranstaltung - mit vielen Angeboten zum Mitmachen, etwa im Zelt auf dem Freigelände bei der Firma Kassecker, die Besuchern gewerbliche Berufe am Bau näher bringen möchte. Einblicke in den Beruf des Frisörs ermöglicht Alfons Kliebhan mit seinem Team. Die Ausbildungsmesse wird um 9 Uhr beginnen und um 13 Uhr enden - früher als bisher. Denn in der Vergangenheit hat sich der große Besucheransturm ohnehin auf die Vormittagsstunden konzentriert. Mit bis zu 2500 Besuchern rechnen die Organisatoren; gegenüber 1800 in den Anfangsjahren.

Mit eingebunden sind der Elternbeirat und die Schülermitverwaltung der Realschule der Zisterzienserinnen; es werden Kaffee und Kuchen angeboten. Aus Ausstellungsfläche dienen die Räumlichkeiten der Schule im zweiten Obergeschoss sowie der Pausenhof an der Wondreb. Der Zugang zur Schule dort sowie der Eingang im Apothekerflügel werden geöffnet sein; Schülerinnen mit "Service-Caps" werden Besuchern den Weg zeigen. (Info-Kasten)

Qualität statt Masse"Ausbildung ist das große Ziel", sagte Manfred Dietrich im Hinblick auf die Aussteller. "Es sind keine Bildungsträger dabei, nur Firmen die aktuell ausbilden. Es werde auch darauf geachtet, dass die Veranstaltung "eine reine Fängerei von Adressen" ist. Bei der Präsentation am Mittwoch mit dabei waren Franz Kiener (Agentur für Arbeit), Inge Übelacker (Landratsamt Tirschenreuth/Personalstelle), Gerhard Skupin (Mädchenrealschule), Birgit Trummer (IHK Regensburg), Rudolf Kunz (Schulrat, Direktor des Schulamts), Claudia Strobel-Dietrich (Konrektorin Mittelschule), Kerstin Janke (Rektorin Realschule im Stiftland), Bürgermeister Bernd Sommer, Kerstin Reiter (Rektorin der Realschule der Zisterzienserinnen), Alfred Benkner (Konrektor der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen). (pz)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.