Lohnsteuer steigt kontinuierlich
Geldquellen sprudeln kräftig

Wirtschaft
Waldsassen
30.01.2016
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Lohn- und Umsatzsteuer sind nach wie vor die am stärksten sprudelnden Geldquellen am Finanzamt: 44,03 Prozent (68,8 Mio. Euro) beträgt der Anteil der Lohnsteuer, die Umsatzsteuer macht einen Anteil von 19,37 Prozent (30,3 Mio. Euro) aus. Auffallend und erfreulich ist dabei die konstante Steigerung der Lohnsteuer - von 2011 bis 2015 um 11,74 Prozent. Zum Vergleich: Das Lohnsteueraufkommen betrug 2006 noch 51,7 Mio. Euro, das Umsatzsteuer-Aufkommen 38,6 Mio. Euro. Im Vergleich zwischen 2011 und 2015 verzeichnet diese Steuerart einen Rückgang von 15,23 Prozent. Um 8 Prozent (bezogen aufs Vorjahr) gestiegen ist die Grunderwerbssteuer, die 23,9 Mio. Euro ausmacht.

Das Gesamt-Steueraufkommen und der vergleichsweise Rückgang um 4,78 Prozent wäre "mit Vorsicht zu genießen", sagt Oskar Kastner. Die Zahl müsse aber auch wegen des Wegfalls der Kfz-Steuer relativiert werden. Sie wird seit Mai 2014 vom Zoll vereinnahmt, ist 2015 mit "0" ausgewiesen (2,7 Mio. Euro in 2014). Zuvor trug der Posten stets mit zwischen 8,6 und 9,0 Mio. Euro zum Gesamtaufkommen bei. Ohne Ansatz der Kfz-Steuer würde der Rückgang im Vergleich zu 2014 lediglich 3,19 Prozent betragen.

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