Oktoberfest in Obertresenfeld
Musikalische Leckerbissen und sportliche Höhepunkte auf der Trasafelder Wiesn

Die Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (rechts) und Josef Beimler (links) eröffneten mit Schalob-Präsident Lorenz Haberkorn das Obertresenfelder Oktoberfest. Bilder: fvo (2)
Freizeit
Waldthurn
19.09.2016
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Die Neuauflage des Trasafelder Wiesn am Wochenende stand in puncto Stimmung dem zeitgleich eröffneten Münchner Oktoberfest kaum nach. Trotz teilweise heftigen Regengüssen war das beheizte Zelt an beiden Tagen sehr gut besucht.

Obertresenfeld. (fvo) Mit der Auswahl der Musikgruppen hatten die Organisatoren des Schnupftuchclubs Albersrieth-Obertresenfeld (Schalob) einen guten Griff getan. Die Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Josef Beimler sowie Schalob-Präsident Lorenz Haberkorn eröffneten mit dem "O'zapft is'" die Veranstaltung auf der Bäumler-Wiese.

Hits von gestern und heute


Am Freitagabend sorgten die "Partyteufel" mit einem musikalischen Feuerwerk und einer mitreißenden Bühnenshow für ultimative Partystimmung im voll besetzten Festzelt. Die sieben Musiker mit Andrea Gilch aus Waidhaus als temperamentvolle und stimmgewaltige Frontfrau nahmen die begeistert mitgehenden Besucher auf eine Zeitreise mit Hits von gestern mit und heute.

Die Festdamen und -burschen aus Moosbach und Waldthurn, die mit großen Transparenten Werbung für ihre Heimatfeste im kommenden Jahr betrieben, sorgten unter den Klängen der Band für einen stimmgewaltigen Stimmungswettstreit. Als Wiesn-Schmankerl präsentierte Manuela Vogt vom Vohenstraußer Fitnessstudio "Asantesana" mit ihren zehn "Crazy-Jumpers" als Pauseneinlage Trampolinkunst vom Feinsten. Schon das Zuschauen brachte die staunenden Gäste fast zum Schwitzen.

Zum Festausklang am Samstagabend hatten die Organisatoren die "Fetzig'n" aus dem Zillertal geholt. Georg Spitaler, dessen Vater Gerhard im vergangenen Jahr mit den "Zellberg-Buam" in Obertresenfeld zu Gast war, lud mit seinen zwei Musikerkollegen Daniel Gruber und Daniel Grissemann mit Boarischen, Walzern und Polkas zum Tanzen und Mitsingen ein. Die sympathischen Burschen machten mit vielen eigenen Kompositionen im klassischen Zillertal-Sound, der aus dem Zusammenspiel von Geige, Gitarre und Quetschn das typische Klangmuster erhielt, und Oktoberfest-Schlagern zum Mitsingen ihrem Namen alle Ehre. Die vielen Besucher, unter ihnen auch Gäste aus Österreich und Baden-Württemberg, waren begeistert.

Sehr viel Engagement


Die Frauen und Männer des Schnupftuchclubs hatten auch ein Café- und Weinzelt aufgebaut. In der Bar gab es härtere Getränken. Der 135 Mitglieder starke Schalob um Präsident Haberkorn hat das Oktoberfest wieder mit sehr viel Engagement über die Bühne gebracht. Die Organisation an beiden Festtagen klappte bestens. Gut angenommen wurde auch der kostenlose Heimfahrservice.
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