27 Bauplätze am "Hirmersbühl"

Lokales
Waldthurn
04.11.2014
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Den ersten Entwurf des Neubaugebiets hatten die Waldthurner Markträte im September als wenig wirtschaftlich verworfen. Sie forderten eine überarbeitete Version für das Areal "Hirmersbühl".

In der jüngsten Marktratssitzung hatte Architekt Jochen Sörgel aus Hof nun weitere Versionen im Angebot. Beim ersten Entwurf, der ökologischen Variante, waren großzügige Grün- und Ausgleichsflächen geplant, es wären 21 Bauplätze entstanden. Beim zweiten Entwurf, der flächenoptimierten Variante, gäbe es 29 Parzellen, das Grün wäre drastisch reduziert. Beim dritten Entwurf stünden 27 Bauplätze zur Verfügung. Auch eine detaillierte Kostenanalyse zu den Erschließungskosten hatte er dabei. Diese umfasst die Aufwendungen, die der Gemeinde für die Erschließung entstehen würden. So wären dies beim ersten Vorschlag rund 76 Euro pro Quadratmeter, bei Variante 2 etwa 57 Euro pro Quadratmeter und beim Kompromissvorschlag etwa 63 Euro pro Quadratmeter. Daraus dürfe man nicht auf den Baulandpreis schließen.

Michael Steiner sprach für die FWG: "Wir haben uns in der Fraktion eingehend mit den Plänen befasst - uns gefallen die Vorschläge 1 und 3." Befürwortet wurde Variante 3, da sie etwas kostengünstiger ausfällt. Hubert Stahl (CSU) sah dies ähnlich: "Wichtig war, dass relativ viele Bauflächen entstehen." Den dritten Vorschlag wertete er als schönste Lösung. Auch Stefan Grünauer (SPD) stimmte für die dritte Variante. Hier seien die Kosten immer noch relativ günstig.

Bürgermeister Josef Beimler bat Sörgel, "auf schnellstem Weg alles fertig zu machen, damit wir den Plan gemeinsam beim Landratsamt vorstellen können". Hubert Stahl stellte abschließend klar: "Der Name des Gebiets lautet ,Hirmersbühl' - dazu liegt auch ein Sitzungsbeschluss vor." Bisher sei oft auch vom "Liebmersbühl" die Rede gewesen.
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