Bauwillige werden ungeduldig

Lokales
Waldthurn
31.08.2015
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Das Neubaugebiet "Hirmersbühl" weckt das Interesse von Bauwilligen. Allerdings gibt es immer noch einige Stolpersteine, die die Gemeinde möglichst schnell aus dem Weg räumen sollte.

Bürgermeister Josef Beimler verlas einen Brief von Architekt Jochen Sörgel, in dem dieser mitteilte, dass für das Baugebiet nun doch keine artenschutzrechtliche Prüfung erforderlich sei. Bezüglich des Lärmschutzes wird noch einmal genau nachgemessen, "was von der Firma Kraus im unteren Bereich des neuen Baugebiets ankommt". Beimler berichtete, dass sich bereits drei Interessenten gemeldet hätte, die aber langsam ungeduldig würden, weil nichts vorwärts geht.

Beimler berichtete in der Marktratssitzung über die Bürgerbeteiligung in Spielberg bezüglich der Antragstellung ELER (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) 2020. Er erklärte, dass dieser Antrag noch nicht eingereicht wurde, da der Fördermodus "noch nicht so ganz geklärt ist".

Sollte man im Auswahlverfahren scheitern oder die Entscheidung nicht rechtzeitig getroffen werden, könnten sich die Spielberger aber darauf verlassen, dass 2016 zur 125-Jahr-Feier der Feuerwehr die Gemeinde alles passend herrichtet. Dieses Vorgehen unterstützten die Räte einstimmig.

Einstimmig für die Chöre

Die Räte stimmten dem Antrag des Gesang- und Orchestervereins auf Nutzung von Räumlichkeiten der Gemeinde durch die drei Chöre des Vereins ohne Gegenstimme zu. Da die Trachtenkapelle künftig Räume im ehemaligen Schwesternhaus beziehen werde, könnten die Chöre die bisherigen Räume der Musikanten nutzen. Aber es muss abgewartet werden, bis die Musik komplett draußen ist", stellt Beimler klar.

Ebenfalls einstimmig wurde der Antrag des Imkervereins und des Bund Naturschutz auf Nutzbarmachung aller Grünflächen der Gemeinde für Bienenweiden genehmigt. Momentan fände sich hier eine Fläche in Buch, informierte Beimler. Er müsse dies aber erst noch mit dem Amt für Ländliche Entwicklung abklären. Außerdem wird eine Liste der gemeindlichen Grünflächen erstellt.

Im Ausführungsplan des Lennesriether Schulgartens gibt es ein paar kleine Änderungen. Die Bewohner wünschen sich eine Vergrößerung des vorhandenen Rutschen-Turmes. Dann wäre aber kein Platz mehr für eine Schaukel. Außerdem muss auf jeden Fall der Fallschutz eingeplant werden. "Mit einem Geländer am Turm wäre dieser aber nicht nötig", berichtete Beimler. Auch bei der Gestaltung der Pergola wurden kleine Änderungen vorgenommen. Momentan wären für Pergola, Spielgeräte, Zaun ungefähr 16 800 Euro Materialkosten geplant.

Zur Überrechnung der Wasserrückhaltung der Baumaßnahme "Schulumfeld" informierte Beimler, dass ein kleines Becken (22 Kubikmeter) angelegt werden muss, ansonsten bliebe alles wie bisher. Am Montag beginnen die Baumaßnahmen im vorderen Bereich der Schule - es werden die Ferien noch genutzt, um den Schul- und Kita-Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. "Ich hätte gerne früher angefangen, aber die Firma Holfelder hatte Urlaub", merkte Beimler dazu an.

Schulsteig fertig

In seinen Mitteilungen informierte der Rathauschef über die Fertigstellung des Schulsteiges durch den Bauhof. Unter der Regie von Elisabeth Meißner wird neu angepflanzt und begrünt.

Für den Winterdienst wurde ein neues Streugerät zum Preis von 7100 Euro ersteigert. Außerdem wies er darauf hin, dass die September Sitzung des Marktes erst am Montag, 28. September, stattfindet.
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