Bürgermeister Josef Beimler rechnet mit weiteren Flüchtlingen - Rattenplage in Albersrieth und ...
Immer mehr Kinder essen in der Schule

Fast 20 Mädchen und Buben besuchen in diesem Schuljahr die Mittagsbetreuung. Dienstags ist am meisten los - beim Mittagessen sitzen 16 Kinder an den Tischen und lassen es sich schmecken. Bild: fla
Lokales
Waldthurn
02.10.2015
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Bürgermeister Josef Beimler informierte in der Gemeinderatssitzung über die Entwicklung der Mittagsbetreuung in der Grundschule, die sehr gut von den Eltern angenommen wird. "In diesem Schuljahr besuchen fast 20 Kinder diese Einrichtung."

Außerdem berichtete er über ein Angebot der "Mediaprint Infoverlag GmbH" (Mering) zur Erstellung einer für den Markt kostenlosen Informationsbroschüre. "Da wir das sowieso schon geplant haben, bietet sich dieses Angebot an", stellte Beimler fest. Finanziert werde sie über die Anzeigenwerbung der Firmen.

Die Regierung der Oberpfalz fordert die Gemeinden auf, die Bemühungen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu verstärken. Bisher sei man in Waldthurn um ein Containerdorf herumgekommen, aber man müsse abwarten, was die Zukunft bringt. "Es sollen sich jetzt erst die Gemeinden melden, in denen noch keine Flüchtlinge untergebracht sind - wir haben schon welche", so der Rathauschef. Ende Oktober, wenn die Umbaumaßnahmen im Gebäude in der Siedlerstraße abgeschlossen sind, kommen acht unbegleitete, minderjährige Jugendliche nach Waldthurn. Der Bürgermeister informierte über den Abend mit dem Verein "Willkommen e.V.": "Ich hoffe allerdings, dass wirklich immer ein Betreuer in Waldthurn vor Ort ist."

Der Neueröffnung des Marktladens am 22. Oktober sieht Beimler positiv entgegen. Der Aktionstag wurde sehr gut angenommen. Der Rathauschef dankte allen Helfern, allen voran den Geschäftsführern Petra Reil und Michael Steiner. Für die Gemeinde bestehe die Möglichkeit der Einrichtung eines internationalen Jugend-Workcamps. Hierzu berichtete Stefan Grünauer, dass es sich um einen internationalen Jugendaustausch handelt. Die 15 bis 20 Jugendlichen müssen in drei Wochen ein Projekt verwirklichen. "Die Gemeinde müsste eine Unterkunft, in der sich die Teilnehmer selbst versorgen sollen, zur Verfügung und außerdem das Projekt und die dazugehörigen Werkzeuge stellen."

"Alles ist bestellt, alle Angebote sind da, das Material ist größtenteils schon vor Ort", berichtete Beimler zum ehemaligen Schulgarten in Lennesrieth. Er hoffe jetzt auf die Mitarbeit der Bürger. Auch die Arbeiten zur Neugestaltung des Umfeldes beim Kinderbildungszentrum gehen zügig voran. Die Asphaltierungsarbeiten sind in der ersten Novemberwoche geplant. Hubert Stahl wurde von Bürgern über eine regelrechte Rattenplage im der hinteren Siedlung in Albersrieth informiert. Alois Weig ergänzte, dass es in Ottenrieth nicht besser sei: "Sobald ein Kanal offen ist, sind die Viecher da."

Roman Bauer erinnerte an die Fahrt mit Vertretern der Feuerwehren am Samstag, 3. Oktober, in die Partnerstadt Hostau. "Jede Feuerwehr sollte fünf Mann stellen", so Beimler.
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