Daniel Schenk beim New-York-City-Marathon bester Deutscher in der Altersklasse U 19
Vater und Sohn gemeinsam im Ziel

Auf der Brooklyn Bridge in New York stellte sich das Waldthurner Marathonquintett Daniel Schenk, Hermann Sax, Christian Steiner, Johanna Grünauer und Rudi Schenk (von links) nach dem erfolgreichen Lauf auf. Bild: fvo
Lokales
Waldthurn
13.11.2015
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Der Traum vieler Marathonläufer ist für fünf Waldthurner wahr geworden. Ihre Teilnahme beim New-York-City-Marathon war besonders für Daniel Schenk erfolgreich. Er war in der Altersklasse U 19 bester Deutscher.

Mit ihm waren Vater Rudi Schenk, Christian Steiner, Hermann Sax und Johanna Grünauer beim größten Laufereignis der Welt unterwegs. Nach der amerikanischen Nationalhymne und dem legendärem "New York, New York " von Frank Sinatra ging es mit Gänsehautgefühl los.

Die Sportler hatten eine anspruchsvolle Strecke durch fünf Stadtbezirke mit Brücken und 390 Höhenmetern vor sich. Über die grandiose Verrazano Narrows Bridge ging es nach Brooklyn und Queens. Bei Kilometer 24 forderte die Queensboro Bridge mit einem steilen Anstieg und viel Gegenwind die Läufer. Weiter ging es durch Manhattan, die Bronx, Harlem und auf der Fifth Avenue zum Central Park ins Ziel. Für die durchtrainierten Läufer war es ein Erlebnis, das viel Adrenalin freisetzte.

"Die Zuschauer waren bombastisch, sie peitschten uns mit ihren Zurufen voran, auch die musikalische Unterstützung an der Strecke war grandios", schwärmte Grünauer. Sie erhielt moralischen Beistand von Ehemann Johann, der mit über den Atlantik geflogen war. Hermann Sax legte mit 3:36,35 Stunden die schnellste Zeit des Waldthurner Quintetts hin. Ihn begleitete Ehefrau Roswitha als Betreuerin. Christian Steiner kam nach 3:56,19 Stunden, Johanna Grünauer nach 4:11,14 Stunden an. Vater Rudi Schenk lief mit Sohn Daniel gemeinsam nach 4:16,41 Stunden über die Ziellinie. Für den 19-jährigen Filius war es der erste Marathon überhaupt. Da war es umso beeindruckender, dass er in seiner Altersklasse U 19 bester deutscher Läufer war und am Ende Platz 28 belegte.
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