Etwas mehr Liebe in der Welt

Um die Bruder-Klaus-Kapelle hatte der OWV Waldthurn diesmal seine Waldweihnacht gefeiert. Viele Teilnehmer stimmten sich auf das Weihnachtsfest ein. Bild: fvo
Lokales
Waldthurn
23.12.2014
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Mit dem Oberpfälzer Waldverein marschierten viele Waldthurner bei kaltem Winterwetter vom Lobkowitzschloss durch die Dunkelheit zur Bruder-Klaus-Kapelle. Nur der Schnee fehlte bei der Waldweihnacht.

Die Einladung des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) zur Waldweihnacht am vierten Adventssonntag war wieder auf große Resonanz gestoßen. Die neunköpfige Bläsergruppe der Trachtenkapelle Müllner unter Leitung von Felix Griesbach begrüßte die Teilnehmer mit weihnachtlichen Klängen.

Märchenhafte Romantik

OWV-Vorsitzender Roman Bauer hieß die Wegbegleiter und Besucher inmitten der märchenhaften Romantik, Stille und Einsamkeit willkommen. Gleichzeitig dankte er dem Besitzer des Areals und des kleinen Kirchleins, Johann Frischholz, für die Nutzung.

Lodernde Schwedenfeuerstämme, Laternen, viele Fackeln und Kerzen sorgten schon von weitem für ein adventliches, stimmungsvolles Ambiente. Neben den Bläsern begleiteten der Kinderchor unter Leitung von Manuela Grünauer sowie die Waldthurner Sänger mit Herwig Maier den Abend. Sie stimmten die Zuhörer auf das Weihnachtsfest ein. Georg Schmidbauer spielte mit dem Schifferklavier und sprach passende Gedanken sowie Gedichte. Er wünschte sich ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass für die Welt und gab beim "A Weihnachtsgeschenk" Geschenkempfehlungen für die ganze Familie. Josef Arnold sorgte mit seiner Anlage für den guten Ton, Werner Arnold, Werner Pankotsch sowie Sieghard Reber organisierten Strom sowie heiße Getränke für die Gäste.

Andachtsjodler am Ende

"Was gibt es schöneres, als mit dem von den Bläsern gespielten und von den Waldthurner Sängern gesungenen Andachtsjodler diese besinnliche Stunde zu beenden?", meinte Bauer abschließend.

Die Teilnehmer an der Waldweihnacht waren voll des Lobes ob der stimmungsvollen Atmosphäre. Nach einem gemütlichen Plausch mit Freunden und Bekannten traten sie den Heimweg an.
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