Heimatfest 2017 zu Pfingsten

Lokales
Waldthurn
05.03.2015
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Viele Waldthurner wollen sich bei den Vorbereitungen zum Heimatfest 2017 mit einbringen. In der Sitzung der Vereinsgemeinschaft einigten sich die Anwesenden auf einen Termin für das Großereignis.

Zur Sitzung kamen zahlreiche Vertreter der Vereine und Interessierte im Gasthaus "Scharfes Eck". "Es ist schön, dass so viele junge Waldthurner gekommen sind, die sich vielleicht bei den Vorbereitungen zum Heimatfest mit einbringen möchten", freute sich Bürgermeister Josef Beimler.

Er informierte über die Investitionen der Vereinsgemeinschaft (VG): "Insgesamt haben wir rund 10 000 Euro ausgegeben." Anschließend verlas Petra Reil die Termine des Veranstaltungskalenders für das Sommerhalbjahr. "Bis Oktober ist einiges los in Waldthurn", stellte der Bürgermeister fest. Bis Mitte April können noch Termine bei der Gemeinde angemeldet werden - Ende April geht der Kalender in Druck. Zum Heimatfest 2017 merkten einige Vereinsvertreter an, dass ihr Verein gern bereit ist mitzuhelfen. Beimler schickte eine Liste durch die Reihen, in die sich Interessierte für die unterschiedlichen Aufgabenfelder eintragen konnten. Auch der Termin für das Großereignis wurde diskutiert.

Vereinsfeste einschränken

Peter Sollfranks Frage betraf die Vereinsfeste im Jubiläumsjahr: "Sollen wir keine halten oder uns nur einschränken?" Viele dieser Feste würden die Haupteinnahmequelle der Vereine darstellen. Beimler erklärte: "Jeder Verein soll selbst entscheiden, ob hinterher Feste stattfinden - vor dem Heimatfest bitte ich um Einschränkung."

Nach einer kurzen Diskussion legten sich die Anwesenden fest: Das Heimatfest wird in den Pfingstferien gefeiert und dauert fünf bis sieben Tage. Einige Veranstaltungen könnten aber im Rahmen des Festjahres durchaus stattfinden. So holt beispielsweise der OWV 2017 den Landkreislauf nach Waldthurn. Die genauen Daten und Planungen liegen aber in den Händen des noch zu gründenden Festausschusses.

Abschließend sprach Beimler an, eventuell einen "Tag der Jugend" beim Badeweiher zu veranstalten. Michael Bäumler von der Feuerwehr Waldthurn warf ein, dass hier sehr viele Auflagen zu erfüllen wären. Ein Festzelt wäre ja schon aufgebaut und vereinfache so die Organisation dieser Veranstaltung, meinte Bäumler.

Einen Antrag auf finanzielle Unterstützung hatte die Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule an die VG gestellt. So sollen unter anderem Musiktaschen für Orff-Instrumente, ein großer runder Teppich, eine Lernsoftware, Schienen- und Regalsysteme angeschafft werden. Die Summe belaufe sich auf etwa 2500 Euro. Beimler informierte, dass einiges davon bereits im Haushalt des Schulverbandes aufgelistet wurde. Der Vorschlag, 1000 Euro für die Schule zur Verfügung zu stellen, wurde von der VG einstimmig angenommen.

Rama-dama am 12. April

Zur Rama-dama-Aktion im Gemeindegebiet verlas Petra Reil die Vereine, die sich wieder bereiterklärt haben, an der Aktion zwischen 21. März und 12. April teilzunehmen.

Josef Pflaum wollte wissen, ob Interesse an einem Vereinsbus bestehe. Jeder, der Jugendarbeit betreibe, bräuchte manchmal ein größeres Fahrzeug. Dies bestätigte Peter Sollfrank: "Wir leihen uns regelmäßig einen Kleinbus, um unsere Kinder und Jugendlichen zu den auswärtigen Fußballspielen zu bringen."

Pflaum könnte sich vorstellen, einen solchen Bus über Sponsoring zu finanzieren. Die "Ausleihkriterien" müssten natürlich genau festgelegt werden, ist er sich sicher. Sein Vorschlag stieß jedoch auf wenig Interesse.
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