Jahreshauptversammlung der Bund-Naturschutz-Gruppe
Unnötige Kahlschläge

Lokales
Waldthurn
03.03.2015
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"Hier handelt es sich um einen kleinen, aber feinen Verein, der immerhin schon 25 Jahre besteht, und in dieser Zeit einiges auf den Weg gebracht hat", meinte Marktrat Dr. Nikolaus Globisch in der Jahreshauptversammlung der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe im Marktstüberl. Das Gemeindegremium schätze die Tipps, die der BN ohne ideologische Verbohrtheit anbiete.

Vorsitzender Konrad Seibert listete zunächst die Aktivitäten auf. Schwerpunkte waren die Pflege der Streuobstwiese am Wallfahrtsweg zum Fahrenberg, die Rama-dama-Aktion an den Wegen nach Ottenrieth, Sandbachhöf und Spielberg sowie das Ferienprogramm.

Mehr Nahrung für Bienen

Der Vorsitzende dankte Globisch, dass der Marktrat den Antrag des BN auf die Verbesserung des Nahrungsangebots für Bienen behandelt hatte. In einer regen Debatte kamen die Beteiligten zum Entschluss, dass die Gemeinde selbst Anpflanzungen vornehmen solle.

Völlig überflüssig

Die Ortsgruppe kritisierte, dass beim Reinigen der Straßengräben auch auf den darüberliegenden Rainen häufig ein Kahlschlag vorgenommen werde. Dies sei völlig überflüssig, dadurch werde den Bienen viel Nahrung weggenommen.

In der Diskussion setzte man sich vor allem mit der Agrarpolitik und dem Freihandelsabkommen-TTIP auseinander. Ein weiterer Punkt war das Thema Fracking, das unter allen Umständen verhindert werden müsse. Dazu veranstaltet die BN-Jugendorganisation am 15. März in Reuth eine Protestaktion. Abschließend legte der Sprecher noch den Termin für den Schnitt der Bäume an der Dreifaltigkeitssäule und auf der Streuobstwiese fest.
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