Jugendschutz: Beamte geben Tipps
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Lokales
Waldthurn
17.03.2015
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"Vorbeugen ist besser als heilen", lautete das Resümee nach der Präventionsveranstaltung im Waldthurner Feuerwehrhaus. Der Jugendbeauftragte im Marktrat und Ausbilder in der Feuerwehr Waldthurn, Dr. Michael Troidl, freute sich, dass viele Jugendliche sowie Eltern und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Vohenstrauß gekommen waren. Dienstellenleiter Martin Zehent, Präventionsbeamter Mathias Braun und Praktikantin im Polizeidienst, Elisabeth Zangl, lobten die Zusammenarbeit mit Vereinen und Jugendgruppen - vor allem auch in Waldthurn. Bereits vor mehreren Jahren hatte an gleicher Stelle eine Veranstaltung mit Vereinsvertretern zum Thema Jugendschutz stattgefunden.

Die Teilnehmer diskutieren über Veranstaltungen, bei denen junge Menschen immer wieder mit dem Jugendschutzgesetz in Kontakt kommen. Dieses stelle keine Schikane dar, sondern sei ein, wie der Name schon sage, "Schutzgesetz" , erklärte Zehent. Der Dienststellenleiter warnte: "Ob Kontakt zur 'Droge Nummer 1', dem Alkohol, oder Cannabis oder Crystal Meth - es beginnt immer mit einem ersten Mal." Deshalb seien vor allem Eltern gefragt, mit ihren Kindern Gespräche über dieses Thema zu führen.

Die Feuerwehr habe bei den Frühlingsfesten in den vergangenen Jahren auf eine baulich abgetrennte "18plus-Bar" gesetzt. Das lobte der Präventionsbeamte Braun. Trotzdem sollten Eltern von Minderjährigen akzeptieren, dass man unter 18 Jahren auch in Begleitung der Erziehungsberechtigten keine "harten Sachen" bekomme.

Ein weiterer Punkt war die Zusammenarbeit von Veranstaltern mit Sicherheitsdiensten. Die "Mutti-Zettel" seien ein Thema, das teilweise auf die leichte Schulter genommen werde. Eine Unterschrift zu fälschen sei kein Kavaliersdelikt. Ab 14 Jahren sollten sich die Jugendlichen dieser Verantwortung schon bewusst sein. Sollte es diesbezüglich auf Festen zu Ungereimtheiten kommen, werden die Verantwortlichen schnell festgestellt, warnte Braun.
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