Kerstin Duric neue Markträtin

Bürgermeister Josef Beimler vereidigte Kerstin Duric in der Sitzung am Donnerstag als neue Markträtin. Bild: fla
Lokales
Waldthurn
01.12.2015
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Wegen des Rückzugs von Stefan Grünauer (SPD) aus dem Marktrat musste das Gremium einige Posten neu besetzen. Zudem stand in der Sitzung am Donnerstagabend das Anwesen Bahnhofstraße 8 im Blickpunkt.

"Ich schwöre Treue dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern." Mit der Formel, die in der Gemeindeordnung festgelegt ist, legte Kerstin Duric in der November-Sitzung den Eid als neue Markträtin ab.

Als Listennachfolger rückt sie für den zurückgetretenen Stefan Grünauer für die SPD in das Gremium nach. Mit Grünauers Rücktritt war es auch erforderlich, dass die Genossen einen neuen Fraktionssprecher ernennen. Dieses Amt führt nun Martin Troidl aus. Im Bauausschuss rückt für die SPD-Fraktion Hans-Peter Reil nach. Und neuer Vertreter für die Schulverbandsversammlung ist Georg Bocka (CSU).

Barrierefreier Zugang

Die Markträte diskutierten zudem den Antrag an die Teilnehmergemeinschaft Waldthurn 3 bezüglich der Sanierung der Außenfassade des gemeindeeigenen Anwesens Bahnhofstraße 8 und der Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Arztpraxis, die im Erdgeschoss dieses Gebäudes untergebracht ist. Im Obergeschoss ist eine Wohnung.

Die Fassade befindet sich wegen Feuchtigkeitsschäden in einem sehr schlechten Zustand. Zudem erreichen ältere und gehbehinderte Menschen die Praxis auch nur über eine Treppe. All dies erschwert in der Zukunft auch die Sicherung der ärztlichen Versorgung.

Daher soll im Zuge der Dorferneuerung ein Antrag an die TG Waldthurn 3 auf Trockenlegung des Gebäudes mit Sanierung der Außenfassade und Errichtung eines barrierefreien Zugangs gestellt werden. Dem stimmten das Gremium ohne Gegenstimmen zu. Roman Bauer regte an, doch gleich eine "große Maßnahme" daraus zu machen, um Parkplätze für die Praxis und den Marktladen zu schaffen.

Zur Änderung der Entwässerungssatzungen des Markts aufgrund des Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur Kostentragungspflicht des Grundstückseigentümers für Abwasseruntersuchungen erklärte Bürgermeister Josef Beimler, dass die Gemeinde künftig eingeleitetes Wasser zwar untersuchen lassen kann, aber nicht mehr auf Kosten des Grundstückseigentümers. Die Räte stimmt einstimmig zu, die Satzung dahingehend zu ändern.

Der Rathauschef berichtete außerdem über die fünfte Sitzung des Organisationsausschusses für das Heimatfest. Allerdings gab es diesmal keine Beschlüsse zu bestätigen.

Michael Steiner stellte die Rechnungsprüfung 2014 vor. Kämmerer Josef Götz hatte alle Unterlagen zur Verfügung gestellt. "Wir haben zwar ein paar Kleinigkeiten gefunden, die der Kämmerer jedoch erklären konnte", sagte Steiner. Die Prüfung habe man stichprobenartig durchgeführt und man sei sehr zufrieden mit der Arbeit von Götz. Daher erging der Beschluss über den öffentlichen Teil der Prüfung der Jahresrechnung 2014 einstimmig.
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