Kirchlein grüßt von weitem

Lokales
Waldthurn
23.01.2015
2
0

Das Kirchlein auf dem Fahrenberg gilt als unverwechselbares Wahrzeichen des Landstrichs und ist von weitem zu sehen. Auch die Wallfahrt dorthin genießt überregionalen Bekanntheitsgrad. Am 1. Mai 2016 wird sie zum fertig renovierten Gotteshaus führen. Heuer ist die Pfarrkirche in Waldthurn Ausweichort.

In der Pfarrversammlung am Patroziniumstag der Kirche St. Sebastian teilte der neue Kirchenpfleger Max Kick Interessantes zur Renovierung der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg mit. Mit der Außenerneuerung wurde 2011 begonnen. Im November 2014 war sie abgeschlossen. Die Förderanträge seien eingereicht. Mit einem Prozent des finanziellen Aufwands habe die Marktgemeinde die Maßnahme gefördert. Die Kosten beliefen sich auf 727 228,54 Euro, so dass die veranschlagte Summe von 889 000 Euro erheblich unterschritten wurde.

Über eine Million Euro

Dem Ende dieses Projekts folgte die Planung der Innenrenovierung. Alle Arbeiten seien mit Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalschutz abzustimmen. Anfang Februar werde die Bemusterung des neuen Altars vorgenommen. Geplant sei, die Fahrenbergwallfahrt am 1. Mai 2016 im renovierten Kirchengebäude zu eröffnen. Ein Gesamtbetrag von voraussichtlich 1 160 000 Euro ist veranschlagt. Für die katholische Kirchenstiftung bleiben 400 000 Euro zu zahlen. "Wir hoffen, dass der Zeitplan eingehalten wird."

Gnadenbild ausgelagert

In die Buchbergerhalle könne man nicht ausweichen, da die Restauratoren der Wallfahrtskirche sie als Lagerfläche benötigen. In dem Gebäude herrschten die gleichen klimatischen Bedingungen wie im Gotteshaus. Heuer werde die Wallfahrt in die Pfarrkirche nach Waldthurn verlegt. Pfarrer Marek Baron ergänzte, das das Originalgnadenbild vom Fahrenberg für diese Zeit in der Pfarrkirche platziert werde.

Wegen der Sanierung des WC-Gebäudes auf dem Fahrenberg seien laut Kick im Moment die Aktivitäten zurückgestellt. Die laufenden Kosten für das Pfarrheim werde man nach entsprechender Beratung mit der Marktgemeinde teilen. Kick dankte seinem Vorgänger Josef Gallitzendörfer. Der Lennesriether Kirchenpfleger Georg Wittmann wies darauf hin, dass der Marienaltar in der Filialkirche an Wurmbefall leide. Entsprechende Gegenmaßnahmen würde man einleiten.

Pfarrer Baron erklärte, dass im vergangenen Jahr bei 1862 Katholiken durchschnittlich 452 die Gottesdienste besuchten ( 24,3 Prozent).

Taufen gab es 16, Verstorbene 22. Zwei Kirchenaustritte und vier Trauungen wurden registriert. 14 Kinder empfingen die Erstkommunion, 2015 sind es 16. Die Spendenfreudigkeit sei bei Kollekten oder für die Renovierung der Wallfahrtskirche enorm. Dem ehemaligen Mesner Ernst Ries, der seit 1. Oktober im Ruhestand ist, dankte der Geistliche für gewissenhafte Arbeit.

Freialtar überdachen

Man sollte darüber nachdenken, den Freialtar am Fahrenberg zu überdachen. Pfarrgemeinderats-Sprecherin Birgit Bergmann kommentierte das umfangreiche christliche Leben und die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate in der Pfarrei. Franz Völkl lieferte die dazugehörigen Bilder.

Für die Wallfahrtskirche nimmt die Kirchenstiftung Waldthurn Spenden entgegen. Stichwort: Renovierung Fahrenberg, Konto 100 081 256 bei der Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß, Bankleitzahl 75 363 189.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.