Marktladen auf gutem Weg

Wenn die Idee gut ist und gefällt, wäre eine Förderung bis 60 Prozent möglich.
Lokales
Waldthurn
30.06.2015
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In der Sitzung des Marktrats berichtete Bürgermeister Josef Beimler über die erfolgreiche Versammlung zur Neugründung des Marktladens: "Ich bin froh und stolz. Wenn man die Waldthurner braucht, sind sie mit Sicherheit auch da."

Er wies außerdem darauf hin, dass weiter Anteile gezeichnet werden können. Einen Dank seinerseits und großen Applaus der Räte hätte sich Petra Reil von der Gemeindeverwaltung verdient. Sie hatte in etlichen Stunden in ihrer Freizeit einen Flyer für diese Veranstaltung erstellt und auch die Verteilung organisiert. "Wir sind jetzt auf einem guten Weg", war er sich sicher.

Postfiliale zwischen Blumen

Weiter informierte der Rathauschef das Gremium hinsichtlich der Schließung der Postfiliale in der Bahnhofstraße 13 zum 31. Juli. Am 1. August wird die neue Filiale im Floristikgeschäft "Blume Kreativ" von Marina Haberkorn, Marktplatz 5, eröffnet.

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, den Entwurf von Anne Wendl (Landimpuls GmbH) und Architekt Rudolf Meißner (Waldthurn) zur Neugestaltung des Dorfplatzes in Spielberg für das Auswahlverfahren zum Zuwendungsprogramm ELER 2020 einzureichen. Das Programm wäre in jedem Fall kompatibel mit der Dorferneuerung, erklärte Beimler. "Wenn die Idee gut ist und gefällt, wäre eine Förderung bis 60 Prozent möglich."

Zum Thema Heimatfest 2017 berichtete der Rathauschef über die konstituierende Sitzung. Wie bereits bekannt, übernimmt er die kommissarische Festleitung. Die Markräte bestätigten einstimmig den geplante Grundrahmen und die Besetzung der Ausschüsse.

Zur Herstellung einer Zufahrt von der Staatsstraße zum Gewerbebetrieb Stefan Weig sowie zur Anlage der "Nano" (beide Albersrieth) wurde jetzt auch eine Lösung gefunden, die die Räte einstimmig absegneten. Die Gemeinde baut eine sogenannte "Trompete" mit Unterstützung des Bauhofes aus. Die Asphaltierungsarbeiten werden an eine Fachfirma vergeben. Die Kosten für die Zufahrt werden anschließend gedrittelt - auf Gemeinde, Betrieb Weig und "Nano". Ein weiterer Punkt betraf das kommunale Denkmalkonzept. Beimler informierte über das Gespräch vom 17. Juni, bei dem auch Planer des Amtes für Denkmalpflege dabei waren. Bei einer Ortsbegehung haben man sich Gedanken über die Denkmal-Werte im Markt gemacht. Es wurden diesmal aber auch Schwächen aufgenommen. Das Denkmalkonzept soll demnächst der Öffentlichkeit im Rahmen eines gemeinsamen Rundganges vorgestellt werden.

In einer Besprechung mit einem Vertreter der Deutschen Telekom, der Breitbandberatung Bayern, dem Breitbandpaten Toni Scheidler, Bürgermeister und Verwaltungsleiter Karl-Heinz Schmidt wurden Einsparmöglichkeiten geprüft. In diesem Zusammenhang könnten im Hinblick auf die Versorgung von Einödhöfen und Weilern Kompromisse eingegangen werden. Das Gremium war einstimmig mit der Prüfung dieser Möglichkeiten einverstanden. Es beabsichtigt, die Vergabeentscheidung in der Juli-Sitzung zu treffen.

Neue Frankiermaschine

Einstimmig beschloss der Rat, eine neue Frankiermaschine für das Rathaus anzumieten. Zum Thema "Breitbandversorgung im Gemeindegebiet" lag das Ausschreibungsergebnis vor. Beimler informierte, dass nur ein Angebot eingegangen sei und dieses über dem ursprünglich vorgesehenen Budget liege. Keine Einwände hatten die Markträte gegen die Bauvoranfrage von Christian Berger, Lindenweg 2, auf Errichtung einer Werkstatt in Maienfeld.
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