Marktladen: Vertrag genehmigt

Lokales
Waldthurn
26.06.2015
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"Wir brauchen den Marktladen in unserem Ort, um die Grundversorgung zu sichern und dadurch unsere Gemeinde attraktiver zu gestalten", betonte Arbeitskreissprecher (AK) Michael Steiner am Dienstagabend im großen Saal des Lobkowitz-Schlosses.

Zahlreiche Waldthurner waren der Einladung des Markts zur Gründungsveranstaltung und ersten Gesellschafterversammlung gefolgt. Josef Beimler sagte wegen der vielen Besucher: "Ich bin als Bürgermeister immer wieder stolz auf mein Waldthurn." Steiner merkte noch an, dass der Marktladen nicht als Privatunternehmen geführt werde. "Jeder kann stiller Teilhaber werden."

Bürger mit einbinden

Auch Berater Wolfgang Gröll zeigte sich erfreut über die Resonanz: "Man sieht, Waldthurn packt an, wenn Not am Mann ist." Er informierte nochmals über den geplanten Marktladen. Er schlüsselte die wichtigsten Investitionskosten auf und sprach erneut über die Vorteile. Anschließend referierte er über die Prinzipien des genossenschaftlichen Gedankens, unabhängig von der Rechtsform. Oberste Ziele der Bürgerläden seien nicht Gewinnmaximierung, sondern unter anderem der achtsame Umgang mit Ressourcen und die Einbindung aller Bürger. Außerdem zeigte Gröll die Unterschiede der Prinzipien von Genossenschaft und Bürgergemeinschaft auf.

Ein Zuhörer wollte wissen, in wie weit die Fragebögen zum Marktladen schon abgegeben und ausgewertet seien. Gröll verkündete, dass rund 200 Bögen bereits zurückgekommen seien. "22 Prozent würden sich am Marktladen beteiligen, 30 Prozent sind noch unschlüssig", teilte er mit.

Viele Anträge

Der zum Versammlungsleiter bestellte AK-Sprecher Steiner stellte den Gesellschaftervertrag vor. Die Anwesenden genehmigten den Vertrag schließlich einstimmig. Anschließend hatten alle die Möglichkeit, Anträge zu zeichnen. 75 der 90 Zuhörer nutzten diese Gelegenheit. (Hintergrund)
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