Mit Rückenwind in die Zukunft

Lokales
Waldthurn
28.10.2015
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"Nehmt den Rückenwind der vergangenen 60 Jahre mit in die Zukunft", empfahl Pfarrer Marek Baron den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes (KDFB) am vergangenen Sonntag. Sechs Jahrzehnte gibt es den Frauenbund in Waldthurn.

Mit viel Tatkraft haben die Mitglieder viel Gutes getan für die Pfarrei und die Marktgemeinschaft. Ein großer Kirchenzug, angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn, mit den Geistlichen und Diakon Janusz Szubartowicz eröffnete die Feier. "Das ist ein Fest des Frauenbunds und der ganzen Pfarrei", sagte Baron beim Festgottesdienst.

An diesem Tag dominierte im Gotteshaus das blaue Frauenbundtuch - kein Modetrend, sondern ein Zeichen des Zusammenhalts. Laut Baron ist in den letzten Jahrzehnten viele beim KDFB Waldthurn aufgeblüht und gewachsen. Die Gruppe Triangel mit Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl und Andrea Götz bekam zusammen mit dem Organisten Georg Schmidbauer für ihre musikalische Umrahmung viel Applaus.

Erinnerung an Gründung

Vorsitzende Lisa Käs freute sich in der Festsitzung im Pfarrheim unter den Ehrengästen auch Luise Fischer vom Diözesanverband aus Regensburg begrüßen zu können. Die Geschwister Maria und Josefine Voit aus Albersrieth umrahmten die Feier musikalisch. Ehrenvorsitzende Elfriede Weig aus Albersrieth erinnerte sich an die Gründung im Jahr 1955. Der damalige Pfarrer Johann Götz hatte 50 Frauen ermutigt, die Gemeinschaft zu gründen. Weig war 15 Jahre an der Spitze des Ortsverbands.

Mit Juliane Seibert aus Ottenrieth wohnte ebenfalls eine "Frau der ersten Stunde dem Festakt bei. Bürgermeister Josef Beimler dankte für 60 Jahre Gleichstellung der Frauen in der Marktgemeinde. Kirchenpfleger Max Kick meinte: "Wenn es etwas zum Arbeiten und Organisieren gibt, sind die Frauen dabei."

Kreisvorsitzende Martha Bauer stellte nach einen Vers von Martin Luther fest: "Die Welt kann Frauen nicht entbehren." Der Bezirk Vohenstrauß umfasst 16 Zweigvereine im Altlandkreis. Mit über 200 Mitgliedern seien die Waldthurner einer der größeren Verbände in der Region. Sie forderte alle auf, sich weiter begeistern zu lassen. Fischer erinnerte daran, wie sich damals vor sechs Jahrzehnten Frauen auf den Weg gemacht haben, um etwas Neues zu machen. "Sie haben eine starke Gemeinschaft mit tollen Frauen entstehen lassen." Soziales Engagement, Gemeinschaft, Spiritualität und Bildung seien die vier Eckpfeiler des Frauenbunds. Nur in der Gemeinschaft sei man stark. "Frauenbundarbeit ist gelebter Glaube." Abschließend stellte die Vorsitzende Käs Angela Wittmann in den Focus. Sie ist seit 20 Jahren die alleinige Trägerin des Banners.
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