Mit viel Energie an einem Tisch

Großen Zuspruch fand der erste Energiestammtisch. Im Turnus von drei Monaten sollen diese Treffen nun stattfinden. Bild: fla
Lokales
Waldthurn
24.11.2015
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Die Teilnehmer des ersten Waldthurner Energiestammtischs legten die Marschroute fest. Einbringen kann sich jeder, von Profis und Laien kamen Wortmeldungen.

Verwaltungsleiter Karl-Heinz Schmidt begrüßte neben vielen Bürgern beim ersten Energiestammtisch auch die Mitarbeiter vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), Karsten Hessing und Elisabeth Sternemann, im Lobkowitz-Schloss. Als Energiebeauftragter der "Energiewende Waldthurn" gestaltete Architekt Rudolf Meißner die Überleitung zum fachlichen Teil. Eingangs stellte Meißner die Leitlinien aus dem Beteiligungsprozess vor.

Daten im Internet

Wichtigstes Anliegen war, die Daten, die der Forschungs- und Technologie-Campus Deggendorf mit der Außenstelle Freyung erarbeitet hatte, der Öffentlichkeit und den Teilnehmern der folgenden Stammtische am Besten in digitaler Form zu ermöglichen. Die Informationen sollen so bald wie möglich auf der Homepage der Gemeinde abrufbar sein.

Während der Diskussion zeigte Hessing, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft zur Dorferneuerung, nochmals die Fördermöglichkeiten sowie das Antragsverfahren. Es solle sich jedenfalls niemand im Verfahrensgebiet scheuen, sich beim örtlichen Planer oder beim ALE beraten zu lassen. Ebenso kamen erneut Erklärungen zum Fördergebiet. Das Ausloten der Energieeffizienz für Privatgebäude kann bei Bezirkskaminkehrermeister Stefan Schäffer angefragt werden, dessen Leistung ebenfalls förderfähig ist. Auch bei Meißner und Sternemann kann jederzeit Beratung eingeholt werden.

Marktrat Alois Weig forderte, auch die kommunalen Liegenschaften miteinzubeziehen, um einen Vorbildcharakter zu erzielen. Weig bezog diese Forderung auf die Planungen zum neuen Baugebiet "Hirmersbühl" und die Einbeziehung einer zentralen Hackschnitzelheizung mit Fernwärmeleitungen. Man einigte sich darauf, verschiedene Workshops und Vorträge zu einzelnen Themen anzubieten. Eigenstromverbrauch, oberflächennahe Geothermie mit Wärmepumpe oder auch thermische Solaranlagen sollten auf der Agenda stehen.

Fazit des Abends

Für Biomasse- und Blockheizkraftwerke sowie weitere Möglichkeiten bot Andreas Bodensteiner Informationen an. Fazit des Abends: Die gesunde Mischung an Interessenten (Jung und Alt, Profi und Laie, Mann und Frau) lassen auf interessante Folgestammtische hoffen.
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